Reiseinfos Transsibirische Eisenbahn

Reiseinformationen Transsib Eisenbahn

Eine Route, mit der Geschichte geschrieben wurde.

Auf 9.228 Kilometern Länge durchquert die Transsibirische Eisenbahn das russische Reich, von Moskau bis Wladiwostok am Pazifik. Dazwischen mehr als 400 Bahnhöfe, berühmte Städte, ursprüngliche Dörfer, der faszinierende Baikalsee und die unendliche Weite der russischen Landschaft. Bis heute ist die die Hauptverkehrsachse Russlands. Wer Russland kennenlernen möchte, auf den wartet in Moskau die Transsibirische Magistral Richtung Sibirien.

Moskau

Moskau

Moskau ist seit 1991 die Hauptstadt der Russischen Föderation (vorher Hauptstadt der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik und der UdSSR).

Mit seinen rund 12 Millionen Einwohnern (Stand April 2018) ist sie nach Istanbul die zweitgrößte Stadt Europas. Sankt Petersburg, die Stadt, die gerne mit Moskau verglichen wird, steht in der Rangliste der größten Städte Europas mit etwa 5 Millionen Einwohnern auf Platz vier.

Im Jahre 1147 wurde erstmals von Moskau berichtet. 9 Jahre später ließ Juri Dolgoruki, der als Gründer Moskaus aufgeführt wird, den ersten Moskauer Kreml, eine kleine Festung aus Holz, errichten. Der Kreml stellt seitdem den Mittelpunkt der Religion und der Politik Russlands dar.

Im Jahre 1547 wurde Moskau unter Zar Iwan IV. (1530-1584), auch als Iwan der Schreckliche bezeichnet, zum Regierungssitz des Russischen Reiches und konnte Anfang des 17. Jahrhunderts einen Zuwachs der Einwohnerzahl auf 200.000 verzeichnen.

Mit der Gründung Sankt Petersburgs im Jahre 1703 durch Peter den Großen wurde eine weitere bedeutende Stadt in Russland erschaffen, die 1712 die Nachfolge Moskaus als Hauptstadt des Russischen Reiches antrat und das Amt bis 1918, also gut 200 Jahre, innehielt.

Moskau verlor dennoch nicht sein Ansehen. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden auf Anordnung von Michail Lomonossow (Schriftsteller und Gelehrter) die erste Universität Russlands und das bekannte Bolschoi-Theater gebaut.

Nachdem durch den Einzug Napoleons Anfang des 19. Jahrhunderts ein Großteil Moskaus vernichtet wurde, wurde die Stadt mit Steinbauten wieder neu aufgebaut.

Mit der Verlegung des Regierungssitzes nach Moskau im Jahre 1918 wuchs mit der Bedeutung der Stadt auch deren Einwohnerzahl weiter an. Moskau entwickelte sich zu einem neuartigen Zentrum der Industrie.

Heute beeindruckt Moskau mit seinen zahlreichen, prunkvollen Bauten, die von den unterschiedlichsten Epochen der Geschichte der Stadt erzählen. Mit dem Namen der Hauptstadt Russlands verbinden viele direkt die grandiose Basilius-Kathedrale mit ihren auffallenden, bunt verzierten Zwiebeltürmen, die unter Zar Iwan IV. im 16. Jahrhundert entstand. Ebenso zählen unter anderem der Rote Platz, der Kreml, die Christ-Erlöser-Kathedrale und das Lenin Mausoleum zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Millionenmetropole Russlands. 

Moskau stellt für viele Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn den Startpunkt dar.

Sehenswürdigkeiten in Moskau

Der Kreml

Den Namen „Kreml“ trägt ein nahezu dreieckiges Gebiet, das von einer über zwei Kilometer langen, weißen Mauer eingerahmt wird.

Jurij Dolgoruki (1090-1157), der Gründer Moskaus, erschuf hier 1156 eine hölzerne Festung (erster Kreml).

Die, in den Jahren von 1365 bis 1367 erbaute, Mauer weist rund 20 Türme auf und beherbergt viele prunkvolle, religiöse Bauten.

Zu ihnen zählen unter anderem die Mariä-Verkündigungskathedrale, die Zwölf-Apostel-Kathedrale, der Glockenturm „Iwan der Große“ und der große Kreml-Palast.

Der im Westen befindliche Kutafja-Turm ermöglicht den Touristen den Zugang zum Kreml. Der berühmteste der zwanzig Türme ist der in östlicher Richtung stehende Spasski-Turm, der in den 1490er Jahren erbaut wurde.

Sehr sehenswert ist neben den zahlreichen, geschichtsträchtigen Gebäuden und Türmen auch die bekannte Rüstkammer.

Ehemals von den Herrschern als Schatzkammer genutzt, dienen die Räumlichkeiten heute als Museum für unter anderem Rüstungen und Waffen.

Sehr beliebt ist hier auch das Arsenal an Zarenthronen und das bekannte Farbergé-Ei, das der Transsibirischen Eisenbahn zugeeignet wurde.

Heute dient der Kreml als Regierungssitz des russischen Präsidenten und Ziel vieler interessierter Touristen.

Gemeinsam mit dem „Roten Platz“ wurde der Kreml im Jahre 1990 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Der Rote Platz

Den Mittelpunkt für Jahrmärkte, politische Zusammenkünfte und religiöse Feste in Moskau bildet der sogenannte Rote Platz.

Ein Ort, der im 15. Jahrhundert von Iwan III. dazu bestimmt worden war, nicht bebaut zu werden.

Zu dieser Zeit diente er als Handelsplatz für Pelze und Schmiedeerzeugnisse und trug daher auch diesen Namen (Handelsplatz).

Erst im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde er in „Krassnaj Ploschtschad“ umbenannt. Dieser Name ließ sich früher in zwei Weisen übersetzen. Zum einen in die heutige Bezeichnung „Roter Platz“, aber auch in „Schöner Platz“.

Während früher Letzteres eher verwendet wurde, hat sich in der heutigen Sprache „Rot“ als Übersetzung für „krasnaja“ durchgesetzt. 

Umringt wird der ca. 75.000 m² große Rote Platz im Südosten von der atemberaubenden Basilius-Kathedrale, im Westen von dem bekannten Lenin Mausoleum und im Norden von dem namhaften Kaufhaus Gum.

Im Jahre 1990 wurde der Rote Platz in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Empfehlenswert ist es, diesen Ort zu Anfang des Aufenthalts in Moskau zu besuchen, da er einen spektakulären ersten Eindruck über die Stadt vermittelt.

Die Basilius-Kathedrale

Aufgrund ihrer neun, unterschiedlich bunten Zwiebeltürmen zählt die Basilius-Kathedrale zu den berühmtesten und schönsten Religionshäusern der Welt.

Zar Iwan IV. gab sie als Andenken an die Unterwerfung der Tataren bei Kasan 1555 in Auftrag.

Sie befindet sich auf dem berühmten Roten Platz.

Spannend ist die kreuzförmige Anordnung von vier Kirchen, deren Zwischenräume wiederum von vier zusätzlichen Kirchen gefüllt werden.

Die Zwiebeltürme dieser Kirchen variieren in ihren Höhen und in ihrer Grundform. Während die Türme der Hauptkirche achteckig sind, haben die Türme in den Zwischenräumen eine viereckige Grundform.

Diese viereckigen und achteckigen Strukturen haben ihre Bedeutung in der Religion. Die Zahl 4 steht unter anderem für das Irdische und die vier Himmelsrichtungen.

Die Zahl 8 ist ein Symbol für die Glückseligkeit und die Auferstehung Christi.

Aus der Mitte des Gebäudes ragt der größte aller Türme mit einer goldenen Kuppel empor. Insgesamt weist er eine Höhe von ca. 115 Metern auf.

Man sagt, dass Iwan der Schreckliche den Erbauern dieser grandiosen und einmaligen Kathedrale, Barma und Postnik, das Augenlicht nahm, um zu vermeiden, dass ein ähnliches oder sogar schöneres Bauwerk erschaffen werden konnte.

Das Lenin-Mausoleum

Das Lenin-Mausoleum ist eines der jüngsten Bauwerke des bekannten Roten Platzes.

Wie der Name bereits mitteilt ist dort der Leichnam des Revolutionärs und Politikers Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) ausgestellt.

Wladimir Lenin war Anführer der bolschewistischen Partei, Oberhaupt der Oktoberrevolution im Jahre 1917 und Begründer der Sowjetunion (1922-1991).

Das ursprünglich von dem Architekten Alexei Schtschussew aus Eichenholz erbaute Mausoleum wurde im Jahre 1930 durch einen Steinbau aus dunkelrotem Granit ersetzt, da das Holz der Verrottung ausgesetzt war.

Die erstmalige Sanierung des Mausoleums fand zwischen 2012 und 2013 statt. Interessant war, dass der Leichnam Lenins während dieser Phase seinen Platz nicht verlassen hat.

Die Leiche Lenins kann durch einen aus Panzerglas gefertigten Sarg mit Beleuchtung begutachtet werden.

Zum Erhalt des Körpers wird der Sarg im Inneren auf einer konstanten, niedrigen Temperatur und geringen Luftfeuchtigkeit gehalten.

Überwacht wird der Leichnam Lenins von Wissenschaftlern, die in regelmäßigen Abständen die Beschaffenheit überprüfen und erhaltene Maßnahmen vornehmen.

Ganz in der Nähe des Lenin-Mausoleums, an der Kreml-Mauer, sind weitere Grabstätten, wie zum Beispiel die von Josef Stalin, der die Einbalsamierung und den Erhalt des Leichnams Lenins damals angeordnet hatte, aufgeführt.

Der Alexandergarten

Ursprünglich war der Kreml umlaufend von einem Wassergraben, einer Verbindung aus den Flüssen Neglinka und Moskwa, umgeben, um vor Gefahren zu schützen.

Der Alexandergarten wurde in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts nach Vorgaben des Architekten Joseph Bové an dem Ort erschaffen, an dem der Fluss Neglinka schließlich unter die Erde umgeleitet wurde, und 1856 durch den Zaren Alexander II. von dem ursprünglichen Namen „Kremlgärten“ in Alexandergarten zur Ehren des einstigen Zaren Alexander I. umbenannt.

Der Garten, der mit seinen Alleen und wunderschönen Rasenflächen ein begehrter Ort für Touristen und Naturfreunde ist, befindet sich nördlich des Kutafja-Turms, der als Eingang zum Kreml für Touristen fungiert.

Anfänglich wurde der Alexandergarten als dreiteilige Parkanlage angelegt. Er teilte sich in den Oberen, vom Revolutionsplatz bis zum Dreifaltigkeits-Tor reichenden Garten, den Mittleren vom Dreifaltigkeitstor bis zum Borowizki-Tor führenden Garten und den im Anschluss folgenden kleinen Unteren Garten auf.

Heute ist der Untere Garten für Besucher nicht zu erreichen. 

Der Alexandergarten beherbergt unter einigen geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten wie dem gusseisernen Tor, das in Erinnerung an militärische Erfolge erbaut wurde, das „Grabmal des unbekannten Soldaten“, das um 1967 herum in Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten erbaut wurde.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde hier sogar eine Ehrenwache eingeführt, die täglich von 8 bis 20 Uhr das Denkmal bewacht.

Die Christ-Erlöser-Kathedrale

Der Zar Alexander I. gab Ende des Jahres 1812 den Bau der Christ-Erlöser-Kathedrale als Zeichen des Sieges über Napoleon im Vaterländischen Krieg in Auftrag.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund der schlechten Beschaffenheit des Baugrundes wurde erst im Jahre 1883 unter Herrschaft des Zaren Nikolaus I. die Einweihung der prunkvollen, weiß-goldenen Kathedrale, am Standort in westlicher Richtung vom bekannten Kreml aus gesehen, gefeiert.

In den 1930er Jahren kam es dann im Hinblick darauf, eines der größten Bauwerke der Welt zu erschaffen, zum Abriss der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Doch wurde hier im Anschluss, wieder aufgrund des schlechten Untergrundes, lediglich ein bis Mitte der 1990er Jahre genutztes Schwimmbad errichtet.

Schließlich wurde dann in den darauffolgenden Jahren die Christ-Erlöser-Kathedrale nach den Vorgaben des ursprünglichen Gebäudes wieder aufgebaut und ist heute der Mittelpunkt der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Die Bindung zur Russisch-Orthodoxen Kirche zeigt die im Grundriss kreuzförmige Christ-Erlöser-Kathedrale auch in ihrer Bauweise. So weist sie bedeutende Merkmale aus dem 15. und 16. Jahrhundert auf, wie zum Beispiel die goldenen Zwiebeltürme, die Kokoschnik-Ornamente und auch die Fenster in Bogenform.  

Auf dem Dach befinden sich 4 kleinere Kuppeln, die eine wesentlich größere Kuppel mit einem Durchmesser von  30 Metern einkreisen. Die Kuppeln versinnbildlichen den Sohn Gottes mit den 4 Evangelisten Markus, Matthäus, Johannes und Lukas.

Atemberaubend und beeindruckend ist im Inneren der Kathedrale die Ikonostase, die in Form einer elegant verzierten, ca. 27 Meter hohen Kapelle ausgeführt wurde.

Ein Anblick, den jeder Tourist in Moskau wahrnehmen sollte.

Das Neujungfrauenkloster

Das Neujungfrauenkloster, das 1524 am Fluss Moskwa im Auftrag von Zar Wassilij III. erbaut wurde, ist eines der eindrucksvollsten Klöster Russlands.

Es soll an die Befreiung der Stadt Smolensk von Litauen erinnern.

Seine ursprüngliche Aufgabe bestand gemeinsam mit 5 weiteren Klöstern in der Abwehr Moskaus in Richtung Süden und Osten.

Aus diesem Grund verläuft umlaufend eine Mauer mit einer Vielzahl an Türmen.

Das Herzstück der beeindruckenden Klosteranlage bildet die in der Bauart des Kremls erschaffene Kathedrale der Gottesmutter von Smolensk.

Ihr Architekt war der Italiener Aloisio da Milano.

Bemerkenswert ist, dass die goldene Ikonostase dieses ältesten Gebäudes des Klosters bis heute erhalten geblieben ist.

Sehr bekannt ist auch der Friedhof auf dem Klostergelände, der zu den namhaftesten Ehrenfriedhöfen des Landes zählt. Hier wurden mehrere Verwandte der Zarenfamilien und Angehörige geschätzter Familien bestattet. So zum Beispiel die Tochter Iwans IV oder auch Iwan der Schreckliche genannt.

Touristen besuchen auch vermehrt die Gräber folgender Berühmtheiten:

Nikolai Gogol (Schriftsteller, 1809-1852), Lew Tolstoi (Schriftsteller, 1828-1910), Anton Tschechow (Schriftsteller, 1860-1904) und Boris Jelzin (erster Präsident Russlands in den Jahren 1991 bis 1999).

Die Geschichte des Neujungfrauenklosters verzeichnet unter anderem die Zarenkrönung Boris Godunows (1552 – 1605) am 1. September 1598.

Während die Klosteranlage in den Jahren zwischen 1922 und 1994 nicht in ihrer eigentlichen Funktion genutzt wurde, beherbergt es heute wieder einige Nonnen und ist zugleich Bestandteil des Staatshistorischen Museums.

Seit dem Jahre 2004 zählt das gut erhaltene Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mitunter da es sowohl in der Außenansicht als auch in der Innenansicht den Stil des Moskauer Barocks aufweist.

Hotels in Moskau

Schon alleine die Außenansicht des 5-Sterne Hotels „Peter I.“ veranschaulicht die prunkvolle Eleganz dieses Hotels. 

Die im klassischen Stil eingerichteten, komfortablen Zimmer bieten einen TV, einen Schreibtisch, eine Klimaanlage, eine Minibar und Utensilien zur Kaffee- und Teezubereitung.

In den Bädern liegen Hausschuhe, Bademäntel und kostenfreie Pflegeprodukte für den Besucher bereit.

Traumhaft schön ist auch die gigantische Innenpoolanlage des Hotels.

Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann.

In dem hoteleigenen Restaurant „Romanov“ wird jeden Morgen das reichhaltige Frühstücksbuffet angerichtet. Den restlichen Tag über wird hier russische und europäische Küche serviert.

Das Hotel „Peter I.“ stellt aufgrund seiner guten Lage im historischen Zentrum Moskaus einen sehr guten Ausgangspunkt für die täglichen Aktivitäten dar.

Bereits nach 5 Minuten Fußweg erreicht man eine U-Bahn-Station und nach etwa 15 Gehminuten steht man auf dem berühmten Roten Platz.

Im Zentrum Moskaus und in der Nähe einer U-Bahn-Station (Krasnoselskaja) gelegen bietet das 4-Sterne Hotel „Hilton Garden Inn Krasnoselskaya“ einen optimalen Ausgangspunkt, um eine Sightseeing-Tour durch Moskau zu starten.

Wie bereits in nahezu allen Hotels wird auch hier kostenfreies Wlan geboten.

Das Hotel überzeugt mit seiner neuartigen Einrichtung.

Gekonnt wurde hier mit Holzelementen mit zum Teil integrierter indirekter Beleuchtung und mintgrünen Stoffen eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre geschaffen.

Alleine der Empfangsbereich und die Rezeption, die 24 Stunden besetzt ist, wirken dadurch erstklassig und einladend.

Auch in den 292 Zimmern spiegelt sich diese Gestaltung wieder.

Jedes Zimmer verfügt über eine Klimaanlage.  

Die Badezimmer sind neben den sanitären Einrichtungen mit kostenfreien Pflegeprodukten und einem Haartrockner ausgestattet.

Jeden Morgen wird ein köstliches und reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten.

Zum Wohlbefinden der Gäste tragen zudem das hoteleigene Restaurant, eine Bar und auch ein Fitnesscenter bei.

Das charmante und zentral gelegene 4 Sterne-Hotel “Borodino” befindet sich im Zentrum von Moskau ca. 10 Gehminuten vom hübschen Sokolniki-Park.

Die nächste U-Bahn Station „Krasnoselskaja“ liegt ca. 5 Gehminuten entfernt.

Das Haus verfügt über Wellnesseinrichtungen und zwei elegante Restaurants mit russischen und europäischen Köstlichkeiten.

Die 226 Zimmer des Hotels „Borodino“ sind komfortabel und geschmackvoll eingerichtet.

Zur umfassenden Zimmerausstattung gehören Spiegel, Schreibtisch und ergonomische Stühle.

Neben einem Satellitenfernsehen verfügen die Zimmer über folgende Angebote: WLAN-Internetzugang (kostenlos), Telefone mit mehreren Leitungen und Klimaanlage.

Das schöne, schmuckvoll eingerichtete, im Jahre 1972 gegründete 5-Sterne Hotel „Golden Ring“ befindet sich in der Nähe der U-Bahn-Station „Smolenskaja“ im Westen Moskaus.

Hier kann in zwei Restaurants namens „Panorama“ und „Winter Garden“ beim guten, europäischen oder russischen Essen ein Panoramablick über die atemberaubende Stadt genossen werden.

In den stilvoll gestalteten, klimatisierten Zimmern erwarten den Besucher ein Kabel-/ Satelliten-TV, ein Schreibtisch, ein Zimmersafe und eine Sitzecke.

In den komfortablen Badezimmern werden Hausschuhe, Bademäntel und kostenfreie Pflegeprodukte zurecht gelegt.

Das reichhaltige Frühstücksbuffet findet in der sogenannten Suzdal Hall statt.

Außergewöhnlich und eindrucksvoll ist hier die live dargebotene Harfenmusik.

Zur Stärkung für einen ereignisreichen Tag kann der Besucher ein Fitnesscenter und eine Sauna kostenfrei nutzen. Auch ein hoteleigener Schönheitssalon trägt zum Wohlbefinden des Gastes bei.

Außerdem bietet das Hotel „Golden Ring“ für Business-Meetings Konferenzräume mit der hierfür erwarteten Ausstattung an.

Gerne kann der Gast den vom Hotel angebotenen Chauffeurservice und Flughafentransfer in Anspruch nehmen. Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt und hilft hier gerne weiter und gibt zudem zahlreiche Tipps für den Aufenthalt in Moskau.

Das 5-Sterne Hotel „Metropol“ wirbt damit, die Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden und spiegelt dies auch in seiner Einrichtung wieder.

Auf den ersten Blick wirkt die Einrichtung eher den Zarenzeiten angepasst, auf den zweiten Blick fallen dann aber die modernen Details wie zum Beispiel große, schlichte Spiegel über den Nachttischen auf, die die Räume noch großzügiger wirken lassen.

Ein weiteres Beispiel sind die mit Marmor verkleideten Bäder, die mit modernen, geradlinigen Badmöbeln mit indirekter Beleuchtung kombiniert wurden.

Diese geschaffene Atmosphäre lässt den Besucher sich in die Zarenzeit zurückversetzen und doch muss er nichts von der Gegenwart missen.

Das Hotel „Metropol“ verfügt über einen Pool, einen Fitnessraum, eine Sauna und einen Schönheitssalon. Dem Besucher fehlt es hier an nichts.

Alle Zimmer sind klimatisiert und mit einem Flachbild-TV, Bademänteln, Hausschuhen und kostenlosen Pflegeprodukten ausgestattet.

Im gleichnamigen Restaurant wird morgens ein Frühstücksbuffet serviert, das keine Wünsche offen lässt.

Die Lage des Hotels ist einfach ausgezeichnet. In nur wenigen Gehminuten können der berühmte Kreml und der Rote Platz erreicht werden. Auch eine U-Bahn-Station ist ganz in der Nähe und macht somit auch entferntere Sehenswürdigkeiten Moskaus problemlos erreichbar.

Restaurants in Moskau

Das Restaurant „O2 Lounge“

Das Restaurant „O2 Lounge“ befindet sich im obersten Stockwerk des namhaften Hotels The Ritz Carlton inmitten Moskaus und bietet von seiner eindrucksvollen Terrasse aber auch im Innenraum aufgrund des Glasdaches aus eine beeindruckende Aussicht über die Dächer der prunkvollen Hauptstadt Russlands.

In diesem modern gestalteten Restaurant werden Speisen der asiatischen Küche wie Sushi und andere Fischgerichte serviert. Das Personal ist erstklassig und zuvorkommend. Aus diesen Gründen werden hier nicht selten Berühmtheiten gesichtet.  

Gerne können sich die Gäste hier aber auch nur einen der geschmackvollen Cocktails gönnen und den Abend gemeinsam mit Freunden ausklingen lassen.

Das Restaurant „Sirena“

Das Restaurant „Sirena“ zählt zu den besten Fisch-Restaurants Moskaus.

Passend zu den angebotenen Gerichten sind die Räumlichkeiten mit mehreren Aquarien ausgestattet, in denen die verschiedensten Fische den Gästen beim Essen Gesellschaft leisten.

Appetitlich in schönem Design hergerichtet werden leckere Fischgerichte von zuvorkommendem Personal bis in die späten Abendstunden serviert.  

Alle Fischliebhaber, die dieses tolle Restaurant in Moskau besucht haben, schwärmen regelrecht davon.

Auch verzeichnet das Restaurant Besuche vieler Berühmtheiten, deren Fotos als Beweise an den Wänden angebracht wurden.

Das Café Puschkin

Inmitten eines auffallend schönen Ambientes in Form einer alten Bibliothek mit schweren Bücherregalen aus Holz können die Gäste im Café Puschkin exzellente, überwiegend russische und französische Küche genießen.

Das Restaurant befindet sich nur etwa 15 Gehminuten vom berühmten Roten Platz entfernt auf dem Tverskoy Boulevard.

Die Eröffnung des antik scheinenden Restaurants durch Andrei Dellos fand im Jahre 1999 statt. Indirekt hatte es der Sänger Gilbert Becaud gegründet, der in seinem damaligen Song „Natalie“ das Café „Puschkin“ erwähnte und aufgrund der Berühmtheit des Hits zahlreiche Touristen das Ziel aus dem Song suchten.

Zur Begeisterung aller sang Becaud sein Lied auf der Eröffnungsfeier.

Die Gerichte sind von gehobener Klasse. Andrej Makhov kreiert sie mit äußerster Liebe zum Detail, was sich auch in deren Aussehen wiederspiegelt.

Dieses Restaurant ist ein „Muss“ für jeden Touristen, der neben gutem Essen auch Wert auf die Einrichtung und das Ambiente des Lokals legt.

Kasan

Kasan

Kasan ist die zweite große Stadt, die von der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau in Richtung Wladiwostok aus angefahren wird und liegt von Moskau aus etwa 816 Kilometer entfernt.

Kasan, mit seinen etwa 1,15 Millionen Einwohnern, ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan und nach Nischni Nowgorod die sechstgrößte Stadt Russlands.

Das Bemerkenswerte an dieser im Jahre 1552 von Ivan dem Schrecklichen eroberten Stadt ist, die unter anderem in der Architektur sichtbare Harmonie zwischen den christlich-orthodoxen und den moslemischen Einwohnern.

So stehen die bekannte Kul-Scharif-Moschee und die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale auf dem Kreml dicht beieinander.

In Kasan machen die Hälfte der Bevölkerung die Tataren und die andere Hälfte die Russen aus. Demnach ist es naheliegend, dass sowohl Tatarisch als auch Russisch die Amtssprachen sind.

Kasan wurde ursprünglich im Jahre 1177 unter dem Namen Bulgar-Dzadid von den Wolgabulgaren erschaffen.

Die sogenannte Goldene Horde, ein mongolisches Khanat des Mittelalters, machte sich die Stadt im 13. Jahrhundert zu Eigen.

Im drauffolgenden Jahrhundert wurde nach dem Untergang der mongolischen Regentschaft das Khanat von Kasan etabliert und Kasan zu dessen Hauptstadt ernannt.

Das Khanat existierte bis 1552, als der Eroberungsversuch des zum Handels- und Handwerkszentrum entwickelten Kasans durch Iwan IV., auch bekannt als Iwan der Schreckliche, erfolgreich ausging. 

Bis Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt wiederaufgebaut.

Unter anderem ließ der Zar Iwan IV. den bekannten Kreml errichten.

Nach einem Brand während des Pugatschow-Aufstandes im 18. Jahrhundert fand unter der Zarin Katharina II. ein erneuter Wiederaufbau Kasans statt. Diesmal wurde jedoch hauptsächlich Stein, anstatt Holz, als Baumaterial verwendet.

Im 19. Jahrhundert hatte Kasan seine Entwicklung zum industriellen Handels- und Kulturzentrum erreicht.

Heute ist Kasan Standort zweier erfolgreicher Flugzeugwerke und heißt aufgrund seiner zahlreichen Universitäten eine Vielzahl an Studenten willkommen.

Eine der wichtigsten Universitäten ist die Staatliche Universität Kasan. Hier studierten unter anderem auch Lenin und Tolstoi.

Im Jahre 2018 war die Kasan-Arena Austragungsort für sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft.

Sehenswürdigkeiten in Kasan

Der Kreml

Nach der Niederlage Kasans im Krieg mit den Russen im Jahre 1552 wurde der Kasaner Kreml am Standort des ehemaligen Regierungssitzes des Chans (Herrschertitel) im Auftrag Iwans des Schrecklichen erbaut.

Direkt am Ufer der Kasanka, die in die Wolga mündet, gelegen ist er schon aus weiter Ferne mit seinen weißen, 5 Meter dicken Kalksteinmauern zu sehen.

Die 1,7 Kilometer lange Mauer wird von insgesamt 8, ursprünglich waren es 13, Türmen umlaufend unterbrochen.

Innerhalb seines Geländes vereint der Kreml moslemische mit orthodoxer Architektur.

So stehen zum Beispiel die Kul-Scharif-Moschee, die im Jahre 2005 zur Feier des 1000-jährigen Stadtjubiläums errichtetet wurde, und die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale nah beieinander.

Das Zentrum des Kremls bildet der hohe, spitz zulaufende Sjujumbika-Turm, der anfänglich als Wachturm diente.

Weiterhin ist der Kreml der Hauptstadt Tatarstans Standort einiger Museen, zum Beispiel von dem Islam-Museum, einem Museum zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und einer Kunstgalerie.

Im Jahre 2000 wurde der Kreml unter anderem aufgrund der Vereinigung verschiedener Kulturen in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Heute ist der Kreml, genauer der im 19. Jahrhundert von Konstantin Thon erbaute Gouverneurspalast Regierungssitz des Präsidenten Tatarstans, Rustam Minnichanow.

Neben dem Gouverneurspalast finden sich noch weitere staatliche Einrichtungen wie die Verwaltung und das oberste Handelsgericht im Gebiet des Kremls. 

Der Eingang in das Kreml-Gelände befindet sich am Spasskiturm, in dem in früheren Jahren eine Kapelle untergebracht war.

Die Kul-Scharif-Moschee

Die Kul-Scharif-Moschee, die im Jahre 2005 eingeweiht wurde, ist das Highlight des Kasaner Kremls, der 2000 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Schon aus weiter Ferne, über den Fluss Kazanka hinweg, fallen die 4 filigranen, mit blauen Spitzen abschließenden, 57 Meter hohen Türme, sogenannte Minarette, die über die mittig angeordnete blaue Kuppel emporragen, auf. Die restliche Außenhaut ist in einem schlichten Weiß gehalten.

Auch die ebenfalls in den Farben Blau und Weiß gestaltete Innenansicht der zweitgrößten Moschee Russlands ist ein wahrer Traum.

Die Moschee wurde im Auftrag des Staatsoberhauptes Tatarstans, Mintimer Schaimijew, von insgesamt vier Architekten geplant. Der Bau begann bereits Ende der 1990er Jahre. Sie soll an die Kriege zwischen Moskau und Kasan und an deren gefallene Tataren erinnern.

Ihren Namen erhielt sie in Gedenken an den letzten Imam vor der Eroberung Kasans durch Russland, Said Kul Scharif. Er führte die Tartaren in besagtem Krieg an und überlebte diesen nicht.

Unweit des heutigen Bauplatzes stand im 16. Jahrhundert die Hauptmoschee des Kasaner Chanats, die im Vergleich zur heutigen Moschee acht Minarette aufwies. Diese Moschee viel dem Krieg im Jahre 1552 zum Opfer.

Gemeinsam mit der ganz in der Nähe erbauten Mariä-Verkündigungs-Kathedrale symbolisiert die Kul-Scharif-Moschee die harmonische Gemeinschaft der orthodoxen und muslimischen Einwohner der Republik.

Bei einem Aufenthalt in der geschichtsreichen Stadt Kasan darf die Besichtigung dieser atemberaubend schönen Moschee nicht fehlen.

Der Spasski- und der Suyumbika-Turm

Der Spasski- oder auch Erlöserturm, der im 19. Jahrhundert entstanden ist, fungiert als Haupteingang auf den Kasaner Kreml.

Da er Bestandteil der ca. 1,7 Kilometer langen Kreml-Mauer ist, ist seine Steinfassade in einem einheitlichen Weiß-Ton gestrichen.

Ursprünglich wurde die oberste Etage als Kapelle genutzt.

Von allen Seiten gut erkennbar ist der Spasski-Turm aufgrund des goldenen Sterns, der auf seiner Spitze thront.

Dieser Stern verursacht eine anhaltende Diskussion, da er nicht von allen als passendes Symbol und eher der Optik schadend angesehen wird.  

Ein weiterer bedeutender Turm auf dem Kasaner Kreml-Gelände ist der berühmte, sich mit den Jahren immer weiter neigende Suyumbika-Turm.

Die ursprünglich im Lot über dem Mittelpunkt der Standfläche stehende Spitze des Turms weicht mittlerweile bereits um die 2 Meter in nord-westliche Richtung von diesem ab.

Interessant sind auch die Formen der Grundflächen des in braunem Stein gebauten Turms. Während die unteren drei Geschosse eine rechteckige Form aufweisen, wechseln die oberen vier Etagen in einen achteckigen Grundriss.

Dies erzeugt trotz der einheitlichen Fassade einen spannenden Effekt.

In einer beliebten Überlieferung über den Suyumbika-Turm wird erzählt, dass dieser von Iwan dem Schrecklichen errichtet worden sei, um der Prinzessin Suyumbike zu imponieren, die diesen Bau des Turms innerhalb von sieben Tagen als unlösbare Voraussetzung für eine Heirat mit dem Zaren nannte.

Doch Iwan machte das Unmögliche wahr und man sagt, die Prinzessin habe sich dann, unter dem Vorwand, den Ausblick aus dem oberen Geschoss genießen zu wollen, von diesem in den Tod gestürzt.

Das Alter dieses über die Kremlmauern hinweg auffallenden Turms konnte allerdings nie richtig festgestellt werden. Vermutet wird, dass das Gebäude zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurde. Die vorgenannte Legende würde hiermit dann widerlegt werden.

Bei einer Reise nach Kasan sollte die Besichtigung dieses außergewöhnlichen, bedeutenden Turms definitiv mit in das Besichtigungsprogramm aufgenommen werden.

Die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale

Nördlich der Kul-Scharif-Moschee auf dem Gelände des Kasaner Kremls befindet sich die berühmte Mariä-Verkündigungs-Kathedrale.

Vergleichbar mit der Moschee besitzt die Kathedrale vier, weiße Türme, dessen Abschluss blaue Spitzen in Zwiebelform bilden. Diese Türme beherbergen in ihrer Mitte einen weiteren Turm, jedoch von größerem Umfang, der von einer goldenen Kuppel gekrönt wird.

Zar Iwan IV, der auch als Iwan der Schreckliche bezeichnet wurde, ließ das Gotteshaus der Orthodoxen im 16. Jahrhundert in Gedenken an Mariä Verkündigung erbauen. Anfangs war die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale ein Holzbau, der aber im Laufe der nachfolgenden Jahre durch Stein aufgewertet wurde.

Bis zur Oktoberrevolution hielt sie das Amt der Bischofskirche von Kasan inne.  

Der Innenraum ist atemberaubend nach orthodoxem Stil mit vielen goldenen Ikonen und Verzierungen gestaltet. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Ikone der Gottesmutter von Kasan, die am 21. Juli 2005 ihren Platz in der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale erhielt.

Das Dorf Swijaschsk

Das kleine Dorf Swijaschsk mit seinen knapp 300 Einwohnern zählt seit 2017 teilweise zum UNESCO Weltkulturerbe und befindet sich in westlicher Richtung von Kasan auf einer Insel auf dem Fluss Wolga.

Es wurde im Jahre 1551 auf Befehl von dem Zaren Iwan dem Schrecklichen als Ausgangspunkt für den Krieg gegen Kasan innerhalb von lediglich vier Wochen erschaffen und galt nach dem Kriegsende als Stadt und bedeutendes Handelszentrum.

Da sich der Handel jedoch über die Jahre hinweg nach Kasan verlagerte, blieb Swijaschsk lediglich noch die religiöse Bedeutung zugeteilt.

Vor allem im 18. Jahrhundert lebten viele Nonnen und Mönche in den zahlreichen, heute sehr begehrten Klöstern.

Nach der Oktoberrevolution wurde in Swijaschsk ein Gefängnis eingerichtet und das Mariä-Himmelfahrts-Kloster bis 1994 als psychiatrische Klinik verwendet.

Während im 19. und auch Anfang des 20. Jahrhunderts Swijaschsk noch über 2000 Einwohner verzeichnete und den Titel „Stadt“ tragen durfte, sank die Einwohnerzahl seitdem rapide ab, sodass es seit 1931 nur noch als Dorf bezeichnet werden darf.

Heute ist das Dorf Swijaschsk gerade aufgrund der atemberaubenden Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale und dem Mariä-Himmelfahrts-Kloster ein beliebtes Touristenziel.

Häufig finden hier auch Volksfeste und Musikfestivals statt.

Angekommen in Swijaschsk wird das frühere, mittelalterliche Alltagsleben der einstigen Bewohner gekonnt dargestellt.

Wie bereits erwähnt ist die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale mit der erste Anlaufpunkt der Touristen. Das in schlichten schwarz-weiß Tönen gehaltene Bauwerk wurde im Jahre 1561 errichtet. Man vermutet, dass der bekannte Architekt Postnik, der auch die bekannte Basilius-Kathedrale in Moskau erbaut hatte, an diesem Bau beteiligt war.  

Sehr beeindruckend sind auch die berühmten Fresken im Inneren der Kathedrale, die die Harmonie zwischen der christlichen und orthodoxen Kirche wiederspiegeln.

Bei einer Reise nach Kasan sollte das Dorf Swijaschsk mit in die Sightseeing-Tour eingebunden werden, denn es lohnt sich.

Hotels in Kasan

Das 3-Sterne Hotel „Nogai“ ist unweit des Kasaner Kremls (ca. 1 Kilometer Entfernung) mit seinen atemberaubenden Bauwerken zu finden.

Die 167 Zimmer des Hotels werden mit modernen Gestaltungselementen, stilvoller Einrichtung und harmonischen Farben gekonnt in Szene gesetzt.

Sie sind modern eingerichtet und sind alle mit einer Klimaanlage, einem TV, einem Wasserkocher, einem Schreibtisch und einem eigenen Bad mit Fön, Bademänteln und Hausschuhen bestückt.

Neben einem hoteleigenen Restaurant, welches sehr schmackhafte Gerichte auf der Speisekarte hat, verfügt das Hotel des Weiteren über kostenfreies WLAN, Konferenzräume für Businessmeetings, ein Fitnesscenter und einen von den Hotelgästen gern genutzten Wellnessbereich mit Poolanlage.

Gebucht werden können in dem Hotel „Nogai“ folgende Zimmerkategorien: Standard-Zimmer, Comfort-Zimmer, Superior-Zimmer, Junior-Suite und Apartment.

Von Kategorie zu Kategorie werden die Zimmer größer und weisen zusätzliche Ausstattungsmerkmale auf, wie zum Beispiel eine Sitzecke oder eine Küchenzeile mit Mikrowelle.

Das Hotel „Nogai“ bietet Alles, was zur Unterstützung und zum Wohlbefinden während einer Städtereise in Kasan beiträgt.

Das modern eingerichtete und in schlichten Farben gehaltene 4-Sterne Hotel „Art“ befindet sich ca. 1,4 Kilometer vom Stadtzentrum Kasans, rund 20 Kilometer vom Flughafen und etwa 1,2 Kilometer von der aufregenden Mariä-Verkündigungs-Kathedrale entfernt.

Im der gesamten Hotelanlage kann von den Gästen kostenfreies Wlan genutzt werden.

Die Hotel-Rezeption ist täglich 24 Stunden mit sehr zuvorkommendem Personal besetzt.

Die insgesamt 49 Zimmer, die sich in die Kategorien Standard-Zimmer und Suiten aufteilen, werden jeden Tag liebevoll hergerichtet und verfügen über einen LCD-TV, einen Safe, einen Kleiderschrank und einen Schreibtisch. Die Badezimmer sind komfortabel eingerichtet und mit einer Dusche, einem Fön und kostenfreien Pflegeprodukten ausgestattet.

Viele der Räumlichkeiten genießen einen Ausblick in Richtung des schönen Flusses Kazanka.

Des Weiteren bietet das Hotel einen Konferenzsaal und einen Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna an.

Das Restaurant „Aquarium“, im Hotel „Art“ gelegen, serviert ausgezeichnete Speisen. Es ist ein ausgezeichneter Ort, um abends gemeinsam den Tag in Kasan Revue passieren zu lassen.

Aber auch einige weitere Restaurants sind gemütlich zu Fuß nach ca. 250 Metern erreichbar, wie zum Beispiel das Restaurant Kazan Askshane und das Restaurant Dom Tatarskoy Kulinarii.

Abends schon während der Dämmerung wird das Licht an der Außenfassade des Gebäudes eingeschaltet, welches das Gebäude von einer ganz anderen, ebenfalls den Gast willkommenden Seite zeigt.

Inmitten der einzigartigen Hauptstadt Tatarstans, Kasan, gelegen, bietet das 4-Sterne Hotel „Ramada Kazan City Center“ einen optimalen Ausgangspunkt für eine Sightseeing-Tour durch die Stadt.

Der Kasaner Kreml mit seiner Mariä-Verkündigungs-Kathedrale und der Kul-Scharif-Moschee, die direkt nebeneinander stehen, ist innerhalb kürzester Zeit bequem zu Fuß erreichbar.

Unweit des Hotels, ca. 200 Meter entfernt, befindet sich auch der Hauptbahnhof. 

Der Flughafen Kasans liegt ca. 26 Kilometer entfernt.

Das freundliche und zuvorkommende Personal des Hotels steht an der Rezeption und auch an der hoteleigenen Bar 24 Stunden für die Hotelgäste zur Verfügung.

Das Hotel „Ramada Kazan City Center“ beherbergt 157 Zimmer.

Neben einer Klimaanlage findet man in jedem dieser klassisch eingerichteten, in miteinander perfekt harmonierenden Farben gestalteten Zimmer auch einen Satelliten-TV, eine Minibar, einen Schreibtisch und Alles zur Zubereitung von Kaffee oder Tee vor.

Die den Zimmern zugeordneten Badezimmer verfügen über Hausschuhe, Haartrockner, Bademäntel und kostenfreie Pflegeprodukte.

In dem hoteleigegen Restaurant wird jeden Morgen ein amerikanisches Frühstücksbuffet serviert, das zur Stärkung der Besucher für einen spektakulären Tag in Kasan beiträgt.

Restaurants in Kasan

Das Restaurant „Dom Tatarskij Kulinarii“

In dem elegant und hochwertig eingerichteten Restaurant „Dom tatarskij kulinarii“, das sich in der Nähe der Universität Kasans, in der berühmten Baumann-Straße befindet, werden vor allem russische beziehungsweise tatarische Speisen serviert.

Das zuvorkommende und freundliche Personal steht stets den Gästen zur Verfügung und bringt die sehr ansehnlich zubereiteten Gerichte an die Tische.

Sehr begehrt und eine Empfehlung für Nicht-Vegetarier ist das traditionelle Tatar, oder auch Schabefleisch genannt.

Hierunter versteht man erstklassiges, fettarmes Hackfleisch, das meist roh serviert wird.

Weiterhin zählen zur typisch tatarischen Küche der Rindfleischkuchen (Gubadija) und Teigtaschen, die mit Hammel- oder Kalbsfleisch gefüllt sind (Tschebureki).

Von vielen Seiten hört man, dass man sich dieses hervorragende Restaurant bei einem Aufenthalt in Kasan nicht entgehen lassen sollte.

Das Restaurant „Tatarskaya Usadba“

Das Restaurant „Tatarskaya Usadba“ ist am Kabaner See im ursprünglichen Tatarenviertel gelegen.

Der Innenraum ist passend zum Standort nach alten tatarischen Traditionen gestaltet und bewirkt eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Auch die leckeren Speisen spiegeln diese Traditionen wieder.

So serviert das freundliche und zuvorkommende Personal in diesem Restaurant unter anderem Gerichte mit Pferde- und Lammfleisch.

Auf der Speisekarte stehen neben diesen Gerichten aber auch Suppen, Eintöpfe und sehr geschmackvolle Desserts.

Im Sommer können sich die Gäste auch gemütlich auf der Terrasse, in Richtung des Sees blickend, mit Speisen und Getränken verwöhnen lassen.

Das Restaurant „Tatarskaya Usadba“ ist sehr empfehlenswert, um die tatarische Küche kennen und lieben zu lernen.

Jekaterinburg

Jekaterinburg

Jekaterinburg ist die vierte große Stadt, die von der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau in Richtung Wladiwostok aus angefahren wird und liegt von Moskau aus etwa 1.793 Kilometer entfernt.

Die 1,35 Millionen Einwohner beherbergende Stadt Jekaterinburg ist geographisch und geschichtlich sehr bedeutend für Russland.

Seine geschichtliche Bedeutung erlangte Jekaterinburg mit dem schrecklichen Ereignis der Ermordung der Zarenfamilie Nikolaus II. im Jahre 1918.

Die Auf-dem-Blut-Kathedrale, die 2003 errichtet wurde, soll daran erinnern. 

Nicht weit von Jekaterinburg, etwa 40 Kilometer, entfernt verläuft die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien, der Ural. Dieser über 2500 Kilometer lange Fluss ist reich an Rohstoffen wie Eisen, Kupfer, Erdöl, Steinkohle und einigen Edel- und Halbedelsteinen.

Jekaterinburg wurde 1723 mit dem Bau einer Fabrik für die Eisengewinnung mit angrenzender Siedlung für die Arbeiter gegründet.

Ihren Namen trägt sie zu Ehren der Schutzpatronin der Frau Peters des Großen, die nach dessen Tod die Thronfolge als Katharina I. im Jahre 1725 antrat.

Ab 1783 durfte Jekaterinburg offiziell den Titel „Stadt“ tragen.

Zudem hat sich auch noch eine zweite, viel bedeutendere Bezeichnung für die Stadt entwickelt. So bezeichnet man sie gerne auch als „Fenster nach Asien“.

Wirtschaftlichen Erfolg erzielte Jekaterinburg in erste Linie mit der Gewinnung von Erz und der Produktion von Eisen.

Über Jahre hinweg konnte die Stadt zunehmend die Bereiche des Schwermaschinenbaus und der chemischen Industrie weiter ausbauen, sodass Jekaterinburg auch heute noch ein bedeutender Standort der Schwerindustrie in Russland ist.

Während des Zweiten Weltkrieges fanden viele Fabriken, unter anderem Waffen- und Munitionsfabriken, in Jekaterinburg Zuflucht. Dieser Umstand stärkte weiterhin die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt.  

In den Jahren zwischen 1924 und 1991 trug sie den Namen Sverdlovsk, zu Ehren des revolutionären Arbeiterführers und ersten bolschewistischen Ministerpräsidenten Jakob M. Sverdlov (1885-1919).

Heute erstrahlt Jekaterinburg, die viertgrößte Stadt Russlands, durch seine Vielzahl an neuen, modernen Bauwerken, mitunter auch Hochhäuser und Geschäftsgebäude und Universitäten, die von schick angelegten Grünflächen umgeben sind. Auch das Straßennetz wurde stetig erweitert und optimiert.

Schön anzusehen und bei Touristen sehr beliebt sind die geschichtsträchtigen Bauten der über 290 Jahre alten Stadt und die Museen, die von dieser Zeit und der Entwicklung der Stadt berichten.

Damit sich die Touristen in Jekaterinburg zurecht finden, wurde eine rote Linie auf den Straßen und Gehwegen angebracht, die den Weg zu den wichtigsten Stationen der Stadt weisen soll.

Im Jahre 2018 war Jekaterinburg Austragungsort einiger Spiele der Fußball-WM.

Sehenswürdigkeiten in Jekaterinburg

Die Auf-dem-Blut-Kathedrale

Die Auf-dem-Blut-Kathedrale wurde im Jahre 2003 an dem ehemaligen Standort des Ipatjew-Hauses errichtet.

Das in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gebaute Ipatjew-Haus wurde berühmt, weil hier einst die Zarenfamilie des letzten Monarchs, Nikolaus II., in Gefangenschaft gehalten und schließlich am 17. Juli 1918 im Keller ermordet worden war.

Boris Jelzin, künftiger Präsident Russlands, veranlasste 1977 den Abriss des Gebäudes.

Die sterblichen Überreste der Herrscherfamilie hatte man damals verbrennen und vergraben lassen.

Ende der 70er Jahre wurden diese in nordwestlicher Richtung von der Stadt aus gesehen an einer alten Eisengrube ausgemacht.

Zu Ehren der Verstorbenen wurde Anfang des 21. Jahrhunderts an dieser Stelle ein russisch-orthodoxes Männerkloster mit dem Titel „Kloster der Heiligen Zarenmärtyrer“ aufgebaut.

Heute ist die 67 Meter hohe Auf-dem-Blut-Kathedrale ein beliebter Wallfahrtsort für die Befürworter der Monarchie und ebenso ein besonderes, sehr begehrtes Ziel für Touristen aus der ganzen Welt.

Allein das äußere Erscheinungsbild versetzt viele Menschen ins Schwärmen.

Von allen Seiten hebt die Kathedrale sich mit ihrer strahlend weißen Fassade mit den aufgesetzten, runden, goldenen Kuppeln von den umliegenden Gebäuden mühelos ab.

Das Vysotsky Business Center

Mit seinen über 150 Metern Höhe zählt das Vysotsky Business Center in Jekaterinburg zu den größten Gebäuden in Russland.

Unter diesem Aspekt wurde es als „höchstes multifunktionales Geschäftszentrum in den Regionen Ural-Sibirien und Zentralasien“ im Guinness-Buch der Rekorde  verzeichnet.

Der gläserne Wolkenkratzer wurde im Jahre 2011, zu Ehren des sowjetischen Dichters, Sängers und Schauspielers, Vladimir Vysotsky (1938-1980), errichtet und besitzt 54 Stockwerke.

Er befindet sich etwa 1,2 Kilometer von der grandiosen Auf-dem-Blut-Kathedrale entfernt und ist aus allen Richtungen erkennbar.

Eine super Empfehlung ist der Besuch des 52. Stockwerks des Gebäudes.

Hier wird von einer Plattform aus eine gigantische Aussicht auf Jekaterinburg geboten.

 Vor allem für Touristen ist dies ein optimaler Startpunkt für eine Sight-seeing-Tour durch die Stadt.

Das Kloster der Heiligen Zarenmärtyrer

Umfasst von einem Wald mit Birken, etwa 15 Kilometer von Jekaterinburg entfernt, türmen sich die insgesamt sieben einzigartigen Holzkirchen des Männerklosters „Kloster der Heiligen Zarenmärtyrer“ (Ganina Jama) mit ihren grünen Dächern empor.

Sehr bewegend ist, dass sich die Anzahl der Kirchen auf die von der russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochenen Mitglieder der am 17. Juli 1918, zur Zeit des Bürgerkrieges, ermordeten Zarenfamilie bezieht, denen sie gewidmet wurden. 

Die Überreste ihrer Leichen wurden einst an diesem Ort gefunden.

Zu der Zarenfamilie gehörten neben dem Zaren Nikolaus II., seine Ehefrau Alexandra Fjodorowna, seine vier Töchter und der Zarennachfolger Alexei Nikolajewitsch Romanow.

Die kleine Zarenkapelle sticht auf dem Klostergelände aufgrund ihrer Struktur aus dicken Baustämmen heraus. Auch ihr Innenraum ist mit seiner Ikonostase überaus sehenswert.

Für geschichts- und architekturinteressierte Touristen ist dieser Ort ein Muss bei einem Aufenthalt in Jekaterinburg.

Hotels in Jekaterinburg

Lediglich etwa 15 Minuten Fußweg von der Auf-dem-Blut-Kathedrale entfernt, befindet sich das 4-Sterne Hotel „Novotel Jekaterinburg Centre“.

Das freundliche und zuvorkommende Personal empfängt die Gäste in folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Arabisch.   

Die insgesamt 168, auf 9 Stockwerke verteilten, klimatisierten Zimmer verfügen über kostenloses WLAN, einen TV und eine Minibar. Die Bäder sind mit einer behindertengerechten Dusche, einem Föhn und einem Bidet ausgestattet.

Es können unterschiedliche Kategorien gebucht werden, von den Standard Zimmern über Superior-Zimmern bis hin zu wunderschönen Suiten.

Zum „Auspowern“ kann gerne das hoteleigene Fitnessstudio aufgesucht werden.

Für die Entspannung sorgen die angebotenen Massageanwendungen und ein faszinierendes Dampfbad.

Mit mediterraner und regionaler Küche in der Brasserie und Lounge „Olive“ ist auch das geschmackliche Wohlbefinden gesichert.

Mit seinem optimalen, im Zentrum Jekaterinburgs gelegenen Standort, erfüllt das 4-Sterne Hotel „Park Inn by Radisson“ eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und entspannte Städtereise.

Bequem sind unter anderem der bekannte Wolkenkratzer Vysockij, das Opern- und das Ballett-Theater und auch die begehrten Terrassen am Fluss Iset erreichbar.

An der 24-Stunden-Rezeption heißt das deutsch-, englisch- und auch französischsprachige, sehr aufmerksame Personal die Gäste willkommen.

Gerne wird von hier aus auch ein Transfer zum 20 Kilometer entfernten Flughafen organisiert.

Das Hotel besitzt 160 klimatisierte, geschmackvoll und komfortabel eingerichtete Nichtraucher-Zimmer mit Stadtblick.

Sie sind ausgestattet mit kostenfreiem WLAN, einer Minibar, einem Flachbild-TV, einem Safe und bieten kostenlose Pflegeprodukte und eine Fußbodenheizung in den Bädern. 

In dem Restaurant „Magellan“ können Speisen internationaler und russischer Küche verkostet werden.

Des Weiteren verfügt das Hotel „Park Inn by Radisson“ über drei Konferenzräume, die für Business-Meetings verwendet werden können und einen Fitnessbereich, der täglich 24-Stunden besucht werden kann.

Das Hotel „Park Inn by Radisson“ ist eine absolute Empfehlung.

Das im Jahre 2015 eröffnete 4-Sterne Hotel „Four Elements“ befindet sich im Herzen Jekaterinburgs, unweit des begehrten Opern- und Balletttheaters.

Die Metro-Station „Ploshchad 1905 Goda“ ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

In dem großzügigen Eingangsbereich, in dem in unterschiedlichen Höhen von der Decke eine Vielzahl an gläsernen Pendelleuchten befestigt sind, werden die Besucher an einer langen mit schwarzem Glas und indirekter Beleuchtung gestalteten Theke täglich 24-Stunden in Empfang genommen.

Ebenso sind die 141 klimatisierten Zimmer sehr modern, mit beruhigenden Farben kombiniert, eingerichtet.

Sie verfügen über einen Flachbild-TV, eine Minibar und in den Bädern sind Bademäntel, ein Föhn und kostenfreie Pflegeprodukte vorzufinden.

Mit ein Highlight der Zimmer ist die Art der Beleuchtung. Gekonnt wechseln sich indirekte (z.B. unter den Betten) und direkte Beleuchtung ab.

Das hoteleigene Fitnesscenter kann 24-Stunden besucht werden.

Während das reichhaltige Frühstücksbuffet morgens für die Stärkung der Gäste zuständig ist, übernimmt diese Aufgabe gerne mittags und abends das Restaurant „Monk“, das exzellente russische Küche serviert.

Restaurants in Jekaterinburg

Das Restaurant „Pashtet“

Das bekannte und sehr empfehlenswerte Restaurant „Pashtet“, übersetzt „Pastete“ liegt im Zentrum von Jekaterinburg. Benannt ist es nach der Katze des Inhabers.

Gestaltet ist das Restaurant wie ein gemütliches Wohnzimmer der 50er bis 70er Jahre mit gemusterten Tapeten, Schaukelstühlen, Lampenschirmen mit Spitze und Figuren aus Porzellan. Auch das Symbol der Katze kommt taucht immer mal wieder, in Form von Aufstellern oder in der Tapete, auf. 

In diesem Restaurant werden hauptsächlich russische und kaukasische Speisen, zubereitet aus meist einheimischen Lebensmitteln, serviert.

Das Personal bedient die Gäste stets mit einem Lächeln und sehr zuvorkommend.

Das Restaurant „Pelmeni Club“

Das Restaurant „Pelmeni Club“ befindet sich im Zentrum von Jekaterinburg, in der Nähe der Auf-dem-Blut-Kathedrale, deren Besichtigung bei einem Aufenthalt in Jekaterinburg nicht fehlen sollte.

Wie der Name des Restaurants schon vermuten lässt, werden hier überwiegend Speisen mit den typisch russischen Pelmenis angeboten. Besonders ist, dass die Gäste die Möglichkeit haben, ihre Pelmenis selbst zu kreieren.

Als Pelmenis werden kleine Teigtaschen, zubereitet aus Mehl, Salz, Wasser und Ei, mit einer Fleisch-Füllung bezeichnet.

Das Hackfleisch wird mit Knoblauch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer gewürzt.

Man kann die Pelmenis sowohl in Wasser als auch in einer Brühe kochen.

Die vegetarische Variante der Pelmenis, die mit Kartoffeln, Kohl oder Frischkäse gefüllt sind, trägt den Namen „Vareniki“.

Pelmenis werden als Nationalgericht Russlands bezeichnet und sind weltweit bekannt und beliebt.

Das Restaurant „Podkova“

„Podkova“ bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt „Hufeisen“.

Das Restaurant mit diesem Namen ist im Zentrum Jekaterinburgs, unweit des berühmten Platzes „Ploshchad 1905 Goda“ gelegen.

Vorbilder für die Gestaltung und die Atmosphäre des Restaurants sind die Wirtshäuser des 19. Jahrhunderts, in denen sich abends die hungrigen Kaufleute trafen, um sich umgeben von Live-Musik zu stärken und sich mit den anderen auszutauschen.

Verwöhnt werden die Gäste hier sowohl in dem mit warmen Farben gestalteten Innenraum als auch auf der sommerlichen Terrasse mit Gerichten der russischen Küche, wie die bekannten Teigtaschen Pelmeni und Vareniki. Auf der Speisekarte stehen auch leckere, vegetarische Gerichte.

Das Restaurant „Podkova“ bietet daher für jeden Geschmack das passende Gericht.

Es ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Nowosibirsk

Nowosibirsk

Nowosibirsk ist die dritte große Stadt, die von der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau in Richtung Wladiwostok aus angefahren wird und liegt von Moskau aus etwa 3.364 Kilometer entfernt.

Unter Zar Alexander III. sollte für die Erschließung des westsibirischen Gebietes mit all seinen wertvollen Bodenschätzen eine Brücke von ca. 1 Kilometer Länge über den Fluss namens „Ob“  für die Transsibirische Eisenbahn erbaut werden.

Für die Ausführung dieses Bauwerks ließen sich viele Arbeiter nahe der Baustelle nieder und bildeten so eine Siedlung mit dem Namen „Alexandrowsk“, zu Ehren des Zaren.

Dieses Dorf beherbergte bei der Fertigstellung des Bauwerks im Jahre 1893 nahezu 3.000 Einwohner.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Ortschaft, die dann auch das Stadtrecht erhielt, in „Nowo-Nikolajewsk“ umbenannt.

Die erneute Umbenennung in den heutigen Namen fand 1926 statt.

Nowosibirsk bedeutet übersetzt „Neues Sibirien“.

Nowosibirsk zählt heute etwa 1,5 Millionen Einwohnern und gehört damit zu den größten Städten Russlands.

Die Stadt hat sich zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt, aber auch zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum entwickelt.

Sehenswürdigkeiten in Nowosibirsk

Die Alexander-Newski-Kathedrale

Die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale in Nowosibirsk zählt zu den ältesten in Stein gebauten Gebäuden der Stadt.

Es wird vermutet, dass der rote Backstein-Bau mit seinen zwei goldenen Kuppeln im Jahre 1898 fertiggestellt wurde.

Benannt wurde die Kathedrale nach dem im Jahre 1547 von der russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochenen Alexander Jaroslawitsch Newski (1220-1263).

Die Alexander-Newski-Kathedrale ist im byzantinischen Stil erbaut.

Merkmale dieser Architekturepoche sind unter anderem eine zentrale Kuppel und ein kreuzförmiger Grundriss.

Auch der Innenraum der Kathedrale ist mit seinen Ikonen, Altären und Wandmalereien atemberaubend.

Während Josef Stalin Russland regierte, wurde der Zugang zur Kathedrale für die Bevölkerung gesperrt.

Mit der Übergabe der Kathedrale in ihre ursprünglichen Hände, der russisch-orthodoxen Kirche, Ende der 1980er Jahre wurde ihre Renovierung in Auftrag gegeben.

In den 1990er Jahren wurde sie dann auch schließlich wieder eröffnet.

Die Alexander-Newski-Kathedrale ist sehr sehenswert und sollte bei der Planung einer Reise nach Nowosibirsk definitv mit in das Besichtigungs-Programm aufgenommen werden.

Der Leninplatz

Der Leninplatz, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts erschaffen wurde, war zunächst mit Hütten aus Holz bebaut. Diese Hütten wurden einige Zeit später beseitigt. Stattdessen sind seitdem Parkanlagen und Gebäude, z.B. das Gebäude des heutigen Heimatkundemuseums, vorzufinden.

Der Lenin-Platz befindet sich in der Nähe des „Roten Prospekts“ und des berühmten Theater- und Opernhauses.

Den Namen „Leninplatz“ erhielt der schöne Ort im Jahre 1924.

Ursprünglich wurde er als „Neuer Markt“ bezeichnet.

Ab 1935 trug der Platz für eine Weile auch den Namen „Stalinplatz“.

In den 70er Jahren wurde anstelle des ursprünglichen im Zentrum platzierten Siegesdenkmals, das in Gedenken an den Zweiten Weltkrieg errichtet worden war, das Lenindenkmal errichtet.

Es zeigt Lenin, in Richtung des Flusses „Ob“ blickend, gemeinsam mit einem Arbeiter, einem Soldaten und einem Bauern, die versetzt im Hintergrund stehen.

Ebenso sind Statuen eines Mannes mit einer Fackel in der Hand und einer Heranwachsenden mit einer Ähre zu sehen.

Das Opern- und Ballett-Theater

Das imposante Opern- und Ballett-Theater befindet sich direkt am berühmten Lenin-Platz inmitten der Stadt Nowosibirsk.

Bemerkenswert ist, dass es sich bei diesem um das größte für Theater- und Ballettvorstellungen erbaute Gebäude in ganz Russland handelt.

Selbst das wesentlich bekanntere Bolschoi-Theater in Moskau muss sich diesem hier von der Größe her unterordnen.

Der Bau des Opern- und Ballett-Theaters wurde im Februar des Jahres 1944 abgeschlossen.

Am 12. Mai 1945 fand die Eröffnung des Theaters mit der Oper „Ivan Susanin“  statt.

Etwa 1.700 bis 1.800 Theaterbegeisterte finden hier Platz und blicken von ihren Sitzplätzen aus auf eine 30 Meter tiefe Bühne, auf der rund 1000 Akteure im selben Moment auftreten können.

Mit der grandiosen Säulenhalle als Vorbau des Gebäudes wirkt das Opern- und Ballett-Theater sehr einladend.

Hinter diesem Portikus ragt das eigentliche Gebäude auffallend mit seiner Kuppel als oberen Abschluss 35 Meter empor.

Das Museum für Eisenbahntechnik

Die Eröffnung des zweitgrößten Verkehrsmuseums in Russland, dem „Museum für Eisenbahntechnik“ fand am 04. August 2000 statt.

Nikolai Akulinin, ein ehemaliger Arbeiter in Eisenbahnfirmen, hatte die erfolgreiche Idee ein solches Freilicht-Museum zu erschaffen.

Auf einem gigantischen Gelände wird, toll hergerichtet, eine Vielzahl an russischer und sowjetischer Lokomotiven zur Schau gestellt. Von Dampflokomotiven über mit Diesel betriebene Lokomotiven bis hin zu Elektrolokomotiven reicht das Sammelwerk des Gründers.

Auch einige Lokomotiven aus anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA und Ungarn, haben in diesem Museum ihren Platz.

Insgesamt sind auf dem Gelände rund 60 Ausstellungsstücke platziert.

Des Weiteren bietet das Museum auch für Autointeressierte ein Highlight.

Auf dem Gelände werden seit 2006 auch einzigartige Oldtimer präsentiert.

Das „Museum für Eisenbahntechnik“ ist ein interessantes und sehr vielseitiges Museum.

Hotels in Nowosibirsk

Schon mit seiner Außenwirkung strahlt das 3-Sterne Hotel schon die Gemütlichkeit, die im Inneren vorzufinden ist, aus.

Das Hotel befindet sich unweit des Staatszirkus‘ und des Opern- und Ballett-Theaters in Nowosibirsk.

Liebevoll hergerichtet präsentieren sich die Zimmer in schicken, miteinander sehr gut harmonierenden Farben. In den Badezimmern stehen Hausschuhe, ein Föhn und Pflegeprodukte für die Hotelgäste bereit.

In dem hoteleigenen Restaurant und in der Bar werden die Besucher von einem freundlichen Personal rundherum mit Speisen und Getränken verwöhnt.

Mit modernen Lichteffekten, sowohl im Außen- (nachts) als auch im Innenbereich, spielend präsentiert sich das 4-Sterne Hotel „Domina“ den Städtereisenden.

Es liegt nur etwa 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof Nowosibirsk und ca. 12 Minuten von dem berühmten Opern- und Ballett-Theater entfernt.

In den modernen, mit prunkvollen Farben gestalteten 218 Zimmern finden die Gäste unter anderem einen Wasserkocher, einen TV, eine Klimaanlage und ein Badezimmer mit kostenlosen Pflegeprodukten und einem Föhn vor.

Das Hotel Domina verfügt neben einem Restaurant, das Buffets und Menüs anbietet, über einen großzügigen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool und ein Fitnessstudio.

Ebenso befinden sich in dem Hotel für Business-Meetings eingerichtete Räumlichkeiten, die von den Gästen gebucht werden können.

Die Rezeption steht täglich 24 Stunden zur Verfügung.

Das Hotel wirkt aufgrund seiner offenen Gestaltung, vor allem im Foyer-, Restaurant-, Bar- und Fitnessbereich sehr einladend und wirkt daher wie ein Magnet auf die Hotelbesucher.

Es ist sehr empfehlenswert, das 4-Sterne Hotel Domina bei einem Aufenthalt in Nowosibirsk, zum Beispiel in Verbindung mit einer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, zu wählen.

Mit einer einzigartig geformten Fassade und deren wunderschöner Beleuchtung zieht das 5-Sterne Hotel „Marriott“ bereits von außen die Blicke auf sich.

Die Lage des im Jahre 2014 erbauten Hotels ist perfekt. Nach nur 200 Metern ist das berühmte und begehrte Opern- und Ballett-Theater zu erreichen. Auch der U-Bahnhof namens „Ploshchad Lenina“ ist in wenigen Gehminuten vom Hotel aus erreichbar.

Die großzügigen, mit edlen Farben gestalteten 175 Zimmer, die unter anderem mit einem Flachbild-TV und einer Minibar ausgestattet sind, bieten einen tollen Ausblick in die Stadt. Sie verteilen sich auf insgesamt 10 Stockwerken.

Die hochwertigen Badezimmer verfügen über einen Haartrockner und gebührenfreie Produkte für die tägliche Körperhygiene.

Der Wellnessbereich mit einem großen Pool mit Blick nach draußen und einem Türkischen Dampfbad ist definitiv einen Besuch wert. Ebenso steht täglich das hoteleigene Fitnessstudio für die Hotelgäste zur Verfügung.

In dem dem Hotel zugehörigen Restaurant freut sich das freundliche Personal täglich darauf, die Gäste mit ihren sehr schmackhaften Speisen und Getränken verwöhnen zu dürfen.

Auch können die fünf extra dafür vorgesehenen und ausgestatteten Räumlichkeiten für Geschäftstermine, Seminare und weiterem genutzt werden.

Restaurants in Nowosibirsk

Das Restaurant „Biblioteka“

Das sehr beliebte Restaurant „Biblioteka“ ist ganz in der Nähe des berühmten Lenin-Platzes gelegen.

Es wurde am 03. Oktober 2015 eröffnet und ist bekannt für seine exzellenten Weine.

Serviert werden in dem Restaurant von dem herzlichen Personal vor allem Speisen der russischen und europäischen Küche.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das Restaurant im Stil einer alten Bibliothek gemütlich eingerichtet.

Mehr als 2.000 Bücher haben hier bereits ihren Platz gefunden.

Gerne können die Bücher im Restaurant bei einem Kaffee oder ähnlichem gelesen werden.

Die Betreiber des Restaurants freuen sich auch sehr über einen Neuzuwachs an Büchern. Wenn die Gäste also Bücher besitzen, die sie nicht mehr gebrauchen können, können diese hier zum Beispiel gegen einen leckeren Kaffee eingetauscht werden.

Reservieren die Gäste im Vorfeld einen Tisch im „Biblioteka“ wird als Kennzeichnung des Tisches ein Teller mit individuell gestalteter Aufschrift angefertigt. Dieser kann, wenn er den Gästen gefällt, für einen kleinen Betrag erworben werden.

Das Restaurant „La Maison“

Perfekt passend zu seinem Namen „La Maison“, übersetzt „Das Zuhause“, ist das Restaurant in seinem Innenraum gestaltet. 

Es befindet sich in der Nähe des bekannten Lenin-Platzes mit dem grandiosen Opern- und Ballett-Theater in einem ehemaligen Theatergebäude, das im Jahre 1908 errichtet wurde.

In gemütlicher, wohnlicher und romantischer Atmosphäre, zum Beispiel bei einem Kaminfeuer, werden in diesem Restaurant einzigartig designte Speisen unter anderem der französischen Küche serviert.

Für Weinliebhaber bietet das Restaurant eine vielseitige Auswahl an Weinen.

Viele Besucher bezeichnen das Restaurant „La Maison“ gerne als eines der besten zwischen Moskau und dem Pazifik.  

Das Restaurant ist sehr davon begeistert verzeichnen zu dürfen, dass bereits die Präsidenten Wladimir Putin und Nursultan Nasarbajew im Jahre 2007 hier gespeist haben.

Das Restaurant „Sibir Sibir“

In dem mit Holzrahmen, gläsernen Trennwänden und Polstermöbeln gemütlich eingerichteten Restaurant „Sibir Sibir“ lässt es sich in netter Gesellschaft entspannt bei einem leckeren Essen den Tag Revue passieren lassen.

Das Restaurant ist bekannt für seine Speisen alter und moderner sibirischer Tradition.

Wer sich neben den Sehenswürdigkeiten in Nowosibirsk auch für dessen Esskultur interessiert, ist hier genau richtig.

Das berühmte Opern- und Ballett-Theater befindet sich in nur 1,2 Kilometern Entfernung von dem Restaurant „Sibir Sibir“, sodass das Restaurant zum Beispiel nach einer wunderschönen Ballettaufführung besucht werden kann.

Mit Vergnügen serviert das höfliche und engagierte Personal die wohlschmeckenden Speisen.

Krasnojarsk

Krasnojarsk

Krasnojarsk ist die fünfte große Stadt, die von der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau über Kasan in Richtung Wladiwostok aus angefahren wird und liegt von Moskau aus etwa 4.140 Kilometer entfernt.

Die heute 1,1 Millionen Einwohner beherbergende Stadt, und damit drittgrößte Sibiriens, wurde im Jahre 1628 mit der Errichtung einer hölzernen Festung namens Krasny am Fluss Jenisej erschaffen. Andrej Dubenskij ordnete diesen Bau für 300 Kosaken an.

Im Jahre 1690 wurde der sich stetig vergrößernden Siedlung, die zu diesem Zeitpunkt bereits „Krasny Jar“ genannt wurde, das Stadtrecht zugesprochen.

Krasny Jar bedeutet übersetzt „roter Abhang“. Dies lässt sich auf die umliegende hügelige Felsenlandschaft beziehen, die in einer rötlichen Farbe erstrahlen.

Besonders wichtig und fördernd für die im Handel immer erfolgreicher werdende Stadt war 1896 der Anschluss an die Transsibirische Eisenbahn.

So war es im Zweiten Weltkrieg für Russland auch einfacher, einige westlich des Landes angesiedelte Fabriken und Betriebe zum Schutz nach Krasnojarsk zu bringen. Dies bedeutete einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Stadt.

Ihre wirtschaftliche Bedeutung behielt Krasnojarsk seitdem bei.

Zudem ist die Stadt heute auch ein Zentrum der Wissenschaft und der Kultur.

Krasnojarsk ist Standort vieler Industriebetriebe. Sehr bedeutend ist vor allem die Metallproduktion.

Im März 2019 fand die 29ste Winter-Universiade in Krasnojarsk statt.

Das Wort Universiade bildet sich aus Universität und Olympiade.

Daher erklärt sich fast von selbst, dass hier Mannschaften von Studenten der ganzen Welt gegeneinander antreten.

Auch die deutsche Studierenden-Nationalmannschaft, bestehend aus 24 Athleten, war vertreten und erzielte sehr gute Ergebnisse.

Krasnojarsk zählt zu den schönsten Städten, die mit der Transsibirischen Eisenbahn zu erreichen sind und sollte daher in jedem Fall bei einer Reise mit dieser fest mit eingeplant und besucht werden. Die Reise ist es definitiv wert.

Sehenswürdigkeiten in Krasnojarsk

Das Heimatmuseum

Das Heimatmuseum von Krasnojarsk, das zu den ältesten Museen Russlands zählt, befindet sich direkt am Fluss Jenissej in einem Gebäude mit ägyptischer Bauweise.

Im ersten Moment unpassend, im zweiten aber mit beeindruckender Botschaft an die Interessierten; die ägyptische sowie die sibirische Geschichte haben einen ähnlich langen, monumentalen Werdegang durchlebt.

Das Museum wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und zeigt den Besuchern die einzelnen Völker Sibiriens in ganz unterschiedlichen Darstellungsmethoden, zum Beispiel in Form von Wachsfiguren originaler Größe.

Neben der Ethnographie beinhaltet das Museum auch sehr interessante Themen der Archäologie, Paläontologie und der Naturwissenschaften.

Eines der Highlights des Museums ist das atemberaubende Mammut-Skelett, das eine Gesamthöhe von 4 Metern aufweist.  

Das Heimatkunde-Museum ist in jedem Fall einen Besuch wert. Es vermittelt sehr anschaulich die Geschichte Sibiriens.

Die Paraskeva-Pjatniza Kapelle

Bekannt wurde die Paraskeva-Pjatniza Kapelle in Krasnojarsk vor allem aufgrund des 10-Rubel-Scheins, auf dem sie neben der Kommunalen Brücke über den Jenisej und dem Krasnojarsker Stausee abgebildet ist. 

Zierlich, mit achteckiger Grundfläche erhebt sich die beeindruckende Kapelle auf dem Wachtberg, auch Pokrovskij-Hügel genannt, von dem aus sie aus allen Himmelsrichtungen schon von weitem zu erblicken ist.

Einzigartig und verblüffend schön ist der in grüner Farbe spitz zulaufende Kirchturm.

Die ursprüngliche, hölzerne Paraskeva-Pjatniza Kapelle entstand Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach der Planung der Architekten J. Alfejew und J. Nabalow im altrussischen Stil erneuert.

Im Jahre 1996 wurde die Kapelle restauriert und erhielt in diesem Zuge wundervolle, sehr sehenswerte Wandmalereien in ihrem Inneren.

Unweit der Kapelle wurde eine Aussichtsplattform erschaffen, von der aus die Besucher einen gigantischen Panorama-Ausblick über Krasnojarsk und den Fluss Jenisej genießen dürfen.

Das Lenin-Museum

Im Perestroikajahr 1987 wurde die Eröffnung des größten Lenin-Museums Sibiriens in Krasnojarsk gefeiert.

Wie der Name bereits verrät, wurde es zu Ehren des Revolutionsführers Wladimir Iljitsch Lenin errichtet.

Krasnojarsk war Ende des 19. Jahrhunderts Lenins Zufluchtsort gewesen, als er aufgrund der Erschaffung einer verbotenen sozialistischen Vereinigung mit der dreijährigen Verbannung nach Sibirien bestraft worden war.

Direkt in der Nähe des Museums kann das Schiff, Swijatitel Nikolai besichtigt werden, mit dem Lenin einst nach Krasnojarsk gereist war.

Das Lenin-Museum berichtet neben dem Leben Lenins auch allgemein über die Geschichte des Russischen-Reiches.

Unter anderem kann eine sowjetische Gemeinschaftswohnung, die von den Einwohnern der Stadt eingerichtet wurde, betrachtet werden.

Im Jahre 1997 erhielt das Lenin-Museum den Titel „bestes Museum Europas“.

Das Surikov-Kunstmuseum

Wassili Iwanowitsch Surikov wurde 1848 in Krasnojarsk geboren und ist einer der bekanntesten Maler Russlands.

Er studierte an der Kunstakademie in St. Petersburg.

In Gedenken an ihn wurde das am 01. Mai 1958 eröffnete Kunstmuseum nach ihm benannt.

In der Gemäldegalerie sind einige seiner aussagekräftigen Kunstwerke und auch viele seiner interessanten Skizzen neben Werken seiner Zeitgenossen ausgestellt.

Seine bekanntesten Werke befinden sich allerdings in der berühmten Tretjakow-Galerie in Moskau und im bekannten Russischen Museum in St. Petersburg.

Die Gemäldegalerie wurde auf drei Gebäudekomplexe aufgeteilt.

Während sich die Kunstwerke des 18. und 19. Jahrhunderts in einer tollen Jugendstil-Villa befinden, werden moderne Malereien in einem neueren Gebäude ausgestellt. 

In dem dritten Gebäude, dem Geburtsort Surikovs, wird das Leben des Malers veranschaulicht.

Für Kunstliebhaber ist dieses Museum ein absolutes „Muss“ in Krasnojarsk.

Hotels in Krasnojarsk

Direkt am Theaterplatz in Krasnojarsk gelegen, bietet das 3-Sterne Hotel „Krasnojarsk“ eine sehr wohnliche und freundliche Wohlfühlatmosphäre.

In modernen, großzügigen, sehr ansprechend eingerichteten Zimmern finden die Gäste unter anderem eine Klimaanlage, einen TV, einen Schreibtisch, einen Kühlschrank und in den Bädern einen Haartrockner und kostenlose Pflegeprodukte vor.

Einige der Zimmer bieten einen Ausblick auf den Fluss Jenissej.

Auch für Familien ist das Hotel bestens geeignet. So gibt es speziell hergerichtete Familienzimmer und beim täglichen Frühstücksbuffet gibt es extra Speisen für die jungen Hotelgäste.

Außerdem sorgen ein Schönheitssalon, ein Solarium und eine Sauna, dafür, dass sich die Gäste rund herum wohlfühlen und nach ihren ereignisreichen Tagestouren, die auch an der 24-Stunden-Rezeption gebucht werden können, entspannen können.

Damit die Reisenden ihren Angehörigen in der Heimat auch eine kleine Freude bereiten können, ist in dem Hotel „Krasnojarsk“ ein Souvenirladen untergebracht, in dem Kleinigkeiten als „Mitbringsel“ erworben werden können.

Mit einer der ausschlaggebenden Kriterien für eine erfolgreiche Städtereise, im sibirischen Bereich idealerweise mit der Transsibirischen Eisenbahn, ist die Auswahl des Hotels.

Es empfehlenswert ist, ein Hotel im Zentrum der Stadt zu wählen.

Das 4-Sterne Hotel „Hilton Garden Inn“ erfüllt diese wichtige Anforderung.

Das Hotel empfängt die Gäste in einem sehr einladend und offen gestalteten Empfangsbereich an der täglich 24 Stunden besetzten Rezeption. Das freundliche Personal spricht Russisch und Englisch.

In all den hellen, ausschließlich als Nichtraucherzimmer festgelegten Räumen kann kostenfrei das WLAN genutzt werden.

Außerdem werden in den klimatisierten Zimmern ein TV, ein Kühlschrank und im Badezimmer ein Föhn zur Verfügung gestellt.

Sehr erwähnenswert ist, das das Hotel auch über Zimmer verfügt, die behindertengerecht ausgeführt sind.

In der angrenzenden Gastronomie „Garden Grill & Bar“ wird morgens in einem großzügigen Frühstücksraum ein ausgezeichnetes, reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten. In den Mittags- und Abendstunden werden die Gäste hier mit internationaler Küche liebenswert versorgt.

Gerne können die Veranstaltungs- und Konferenzsäle und auch der Fitnessbereich von den Hotelgästen in Anspruch genommen werden.

Das 4-Sterne Hotel „Metelitsa“ ist eines der begehrtesten Hotels im Herzen von Krasnojarsk. Es wurde im Jahre 2000 eröffnet.

Nur wenige Minuten Fußweg entfernt befindet sich unter anderem das berühmte Surikow-Kunstmuseum.

Das Hotel überzeugt auf hohem Niveau mit seinem modernen Design und den aufeinander abgestimmten Farben der verwendeten Materialien.

Das Hotel unterscheidet die Zimmer in folgenden Kategorien: Standard Single, Business Doppel- oder Zweibettzimmer, Deluxe Zimmer und Suiten.

Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer und mit allen bekannten Hoteleinrichtungen, wie zum Beispiel einem TV, einer Klimaanlage und kostenfreien Pflegeprodukten in den Bädern ausgestattet.

Sie sind sehr freundlich und mit edlen Möbeln aus Holz eingerichtet.

Im gesamten Hotelbereich steht kostenfreies WLAN zur Verfügung.

Morgens können die Hotelgäste ein reichhaltiges und toll hergerichtetes kontinentales Frühstück genießen, um im Anschluss gestärkt in den Tag starten zu können.

In den Abendstunden bietet sich ein entspannter Spaziergang entlang des Flusses Jenissei an, der in nur wenigen Gehminuten zu erreichen ist.

Restaurants in Krasnojarsk

Das Restaurant „Rasputin“

Das Restaurant „Rasputin“, Nach dem russischen Wanderprediger benannt, zählt zu den schönsten Restaurants in Krasnojarsk. Es befindet sich ganz in der Nähe des 4-Sterne Hotels „Hilton Garden Inn“.

Das „Rasputin“ überzeugt schon allein optisch aufgrund seiner hochwertigen, eindrucksvollen Einrichtung in Verbindung mit den eingesetzten Lichteffekten. Die Qualität des Restaurants spiegelt sich auch in der Gestaltung und dem unglaublichen Geschmack der sibirischen und russischen Speisen wieder.

Freitags und samstags können die Besucher während ihres Aufenthaltes in diesem beeindruckenden Restaurant wunderschöne Live-Musik mit Gesang genießen.

Gerne kann das Restaurant „Rasputin“ auch für große Feiern, wie zum Beispiel Hochzeiten, Firmenfeiern etc., gemietet werden. Es bietet rund 180 Sitzplätze.

Das Restaurant „Vinegret Bufet“

In einer super Lage, in der Nähe des Flusses Jenissej werden die hungrigen Gäste im Restaurant „Vinegret Bufet“ freundlich in Empfang genommen.

Das Restaurant legt sehr großen Wert auf gesunde Ernährung und Qualität und bietet demnach über 350 leckere Speisen ohne Zusätze und Geschmacksverstärker in Form von Buffet oder à-la-Carte-Menüs an.

Die Speisekarte beinhaltet Gerichte von Pizza und Pasta über Sushi- und Wok-Spezialitäten bis hin zu gegrillten Speisen.

Ebenso sind die Desserts sehr zu empfehlen und bei den Gästen sehr beliebt.

Das Restaurant „Vinegret Bufet“ lädt auch zum Frühstück ein. Vielversprechend sind hier Pfannkuchen mit unterschiedlichen Füllungen.

Gerade auch für Familien ist dieses Restaurant aufgrund des vielseitigen Angebots perfekt geeignet.

Das Restaurant „Balkan Grill“

Zentral, in der Nähe des Flusses Jenissej befindet sich das serbische Restaurant „Balkan Grill“.

Es wurde im Jahre 1999 eröffnet und hat sich in Krasnojarsk über die Jahre hinweg zu einem gefragten Restaurant entwickelt.

In schönem Ambiente werden die Gäste vom Restaurantleiter, Jovan Bibich, persönlich Empfangen und zu den Tischen begleitet.

Hier haben die Besucher unter anderem die Möglichkeit, Gerichte der serbischen Küche zu verzehren.  

Sehr zu empfehlen ist das als Highlight des Restaurants bezeichnete „Tatarensteak“.

Es wird direkt am Tisch der Gäste zubereitet.

Viele bereits dort gewesene Gäste berichten, dass man in den mit weißen Ziegeln in Rundbögen gestalteten Räumlichkeiten das Zeitgefühl verliert. Die erzeugte Atmosphäre strahlt Gemütlichkeit und löst Wohlbefinden in den Gästen aus.

Ein rundherum gelungenes Konzept.

Irkutsk

Irkutsk

Irkutsk ist die sechste große Stadt, die von der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau über Kasan in Richtung Wladiwostok aus angefahren wird und liegt von Moskau aus etwa 5.194 Kilometer entfernt.

Die 625.000 Einwohner beherbergende Hauptstadt der russischen Oblast (Verwaltungseinheit) Irkutsk ist stolz darauf, die lobenden und aussagekräftigen Bezeichnungen „Paris des Ostens“ und „Perle Sibiriens“ tragen zu dürfen.

Die attraktivste Stadt Sibiriens wird von den Flüssen Angara und Irkut durchquert und ist auch aufgrund seiner geringen Nähe, etwa 70 Kilometer, zu dem auf der ganzen Welt bekannten Baikalsee ein beliebtes Ziel für Touristen.

Ihre Entstehung ist auf das 17. Jahrhundert, genauer auf das Jahr 1661, zurückzuführen, in dem unter Anweisung des Kosakenführers Jakow Pochabow aufgrund von Gefechten mit den Burjaten eine Festung, Ostrog, errichtet wurde.

Bereits 25 Jahre später hatte sich die Ortschaft schon so weit entwickelt, dass sie sich fortan als Stadt bezeichnen durfte und ihren Ausbau im Handelswesen vorantreiben konnte.

Ihre Stellung als bedeutendes Handelszentrum für unter anderem Seide, Tee, Pelze und Gold konnte Irkutsk mit der Fertigstellung der Straßenverbindung zwischen Moskau und Irkutsk im Jahre 1760, dem Sibirischen Trakt, klar behaupten. 

Irkutsk war Startpunkt für die Einnahme des Ostens.

So wird die Stadt gerne auch mit St. Petersburg verglichen. Während St. Petersburg als „Fenster nach Westen“ bezeichnet wird, trägt Irkutsk die Bezeichnung „Fenster nach Osten“.

Die zwei bedeutenden Kamtschatka-Expeditionen von Vitus Jonassen Bering sind auf Irkutsk als Ausgangsort zurückzuführen. Der dänische Marineoffizier wurde bekannt dafür, dass er beweisen konnte, dass zwischen den beiden Kontinenten Asien und Nordamerika keine Verbindung über Festland besteht.

Ab dem Jahr 1879 hatte die Stadt einen schweren Tiefpunkt zu verarbeiten.

Durch einen großen Brand wurden zwei Drittel der Bauwerke der Stadt vernichtet.

In den Folgejahren musste demnach der Wiederaufbau der Stadt organisiert und bewerkstelligt werden.

Es wurden so die ersten Ziegel- und Steinbauten in der Stadt erschaffen.

Neben einem Theater, das in den Jahren zwischen 1894 und 1987 entstand, wurde auch ein Bahnhof errichtet.

Im Jahre 1898 erlangte Irkutsk aufgrund der Anbindung an die Transsibirische Eisenbahn wieder einen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt wurde auch mit der Errichtung des Wasserkraftwerks am Fluss Angara in der Mitte des 20. Jahrhunderts begünstigt.

Irkutsk zählt heute zu den größeren und bedeutendsten Städten Russlands und ist Anlaufpunkt aus ganz unterschiedlichen Interessen, unter anderem Handel, Wissenschaft und Bildung.

Reich an einmaligen geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten begeben sich viele Touristen, meist mit der Transsibirischen Eisenbahn, auf eine spannende, beeindruckende Reise nach Irkutsk.

Sehenswürdigkeiten in Irkutsk

Die Dekabristenmuseen

Irkutsk besitzt insgesamt zwei Dekabristenhäuser, die heute als Museum dienen.

Die Dekabristen wurden einst aufgrund eines durch die Zarentruppen rasch beendeten Aufstandes in St. Petersburg mit dem Entschluss, den Zaren vom Thron zu stürzen, nach Sibirien verbannt.

Das eine der beiden einzigartig verzierten Holzhäusern gehörte der Familie Trubjetskoi, das andere dem Fürsten Volkonski.

Die Eröffnungen der beiden Museumshäuser fanden in den Jahren 1970 und 1990 statt. Viele der Ausstellungsstücke, die die Besucher in die frühere Zeit zurück versetzen, sind Originale der Familien.

Die Erlöserkirche und die Gottes-Erscheinungs-Kathedrale

Die Erlöserkirche und die Gottes-Erscheinungs-Kathedrale liegen dicht beieinander und in der Nähe des Flusses Angara.

Beide Gotteshäuser wurden zunächst aus Holz und später schließlich aus Stein erbaut.

Die Erlöserkirche entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und zählt zu den ältesten Steinbauten ganz Sibiriens.

Das Besondere an ihr sind ihre einzigartigen Außenfresken.

Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts beherbergt die Kirche einen Teil des Heimatmuseums von Irkutsk.

Die Gottes-Erscheinungs-Kathedrale wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Komponente eines Nonnenklosters errichtet.

Anfang des 18. Jahrhunderts brannte sie vollständig ab.

Der Wiederaufbau des bis 1894 als Hauptkathedrale bezeichneten Gotteshauses aus Stein dauerte mehrere Jahrzehnte.

Die Kathedrale diente zeitweise als Museum für bedeutende Ikonen.

Heute ist sie Sitz des Erzbischofs von Ostsibirien.

Das Freilichtmuseum Talzy

Bei einer Reise von Irkutsk nach Listwjanka erreicht man nach etwa 50 Minuten Fahrtzeit, am Fluss Angara das einzigartige Freilichtmuseum für Architektur und Ethnografie namens „Talzy“.

Mit dem Bestreben, einen Ort zu erschaffen, an dem geschichtsträchtige Bauwerke Ostsibiriens des 17. Bis 19. Jahrhunderts aus der Oblast Irkutsk präsentiert werden, haben sich die Architektin G. Oranskaja und der Historiker W. Swinin dazu entschieden, ein Museum zu erschaffen. Die Gründung des Museums auf einem Hügel am Stausee von Irkutsk geht auf das Jahr 1966 zurück.

Auf dem außergewöhnlichen Gelände können sich die Besucher ganz unterschiedliche Bauwerke ansehen. Insgesamt beherbergt das Museum 36 Holzbauten.

Besonders sehenswert sind eine Holzkirche, die Ende der siebziger Jahre des 17. Jahrhunderts erbaut wurde und ein im Jahre 1630 erbauter Festungsturm. Neben diesen befinden sich in dem Freilichtmuseum auch alte Bauernhäuser, eine Kirchenschule aus dem 19. Jahrhundert, eine Wassermühle und einige Künstlerateliers.

Neben den toll hergerichteten Bauwerken und deren interessanten Informationen wird den Besuchern auch das Leben im alten Sibirien näher gebracht. 

Für Fotografie-Freunde ist das Freilichtmuseum „Talzy“ ein wirkliches Paradies. Die ausgestellten Bauwerke ermöglichen sehr beeindruckende Bilder, die für die Reisenden ein wunderbares Andenken an den spannenden Trip durch Russland darstellen.

Das Dorf „Listwjanka“

Zum ersten Mal wurde im Jahre 1773 von Listwjanka aufgrund einer Poststelle gesprochen.

Das rund 1500 Einwohner zählende Dorf Listwjanka liegt etwa 70 Kilometer in südöstlicher Richtung von Irkutsk entfernt, an der Stelle, an der der Fluss Angara dem Baikalsee entspringt.

Listwjanka bietet mit seiner etwa 5 Kilometer langen Uferstraße einen atemberaubenden Ausblick auf den wunderschönen Baikalsee.

Aufgrund seiner gut ausgebauten Infrastruktur, seinem vielseitigen Angebot an Hotels und Restaurants ist das Dorf ein beliebtes Reiseziel für Touristen.

Sehr begehrt ist der Schamanenstein, der mittig des Flusses Angara zu sehen ist.

Es wird erzählt, dass der Vater Baikal einst aus Verärgerung einen üppigen Stein nach seiner einzigen Tochter Angara warf, da sie zu ihrem Liebsten Jenissej verschwinden wollte.

Einen eindrucksvollen Ausblick auf den Schamanenstein bietet der nach einem Forscher des Baikals benannte Tschersky-Berg. Seine Aussichtsplattform ist innerhalb von 30 Minuten Fußweg oder mittels einer Seilbahn bequem erreichbar.

Bemerkenswert und als Trauungsort sehr beliebt ist die Nikolaikirche im Krestowski-Tal.

Eine Legende besagt, dass der russische Kaufmann Xenofont Serebrjakov am Baikalsee in extreme Seenot geriet. Seine Gebete an den heiligen Schutzpatron der Seefahrer, Sankt Nikolaus, wurden erhört und der Seemann überlebte das starke Gewitter.

Als Dank ließ er am Baikal-Ufer eine hölzerne Kirche errichten, die 1846 geweiht wurde. Aufgrund der Gefahr die von dem steigenden Pegel des Baikalsees ausgeht, wurde die Kirche Mitte des 20. Jahrhunderts in das Krestowski-Tal umgesiedelt.

Hier finden auch heute noch Gottesdienste statt.

Das Dorf „Listwjanka“ sollte definitiv bei einem Aufenthalt in Irkutsk mit eingeplant werden. Nach nur einer Stunde Fahrtzeit über den Baikaltrakt kann die Aussicht auf den gigantischen Baikalsee genossen werden.

Das Baikal-Museum

Sehr bemerkenswert an dem Baikal-Museum in Listwjanka, ca. 70 Kilometer von Irkutsk entfernt, ist, dass es ausschließlich naturwissenschaftliche Informationen über den Baikalsee vermittelt.

Die Eröffnung dieses besonderen Naturkundemuseums fand im Jahre 1993 statt.

Unter anderem erfahren die Museumsgäste einiges über die Entstehung und Erforschung des Baikalsees und den Besonderheiten seiner Flora und Fauna.

Jährlich besuchen rund 150.000 Wissbegierige das Museum.

Eines der Highlights des Museums ist ein U-Boot, welches mittels einer Simulation eines Tauchganges bis zu einer Tiefe von 1637 Metern die Unterwasserwelt des Baikalsees zeigt.

In dem im Jahre 2008 eröffneten Nachbargebäude, dem Arboretum, werden ca. 400 verschiedene Pflanzenarten gezeigt. Manche von ihnen weisen einen erstaunlichen Seltenheits- und Gefährdungsgrad aus und sind aus diesem Grund beliebte Schauobjekte der Touristen.

Aufgrund der Möglichkeiten, in diesem Museum alles hautnah zu erfahren, zum Beispiel in Form von Simulationen, Aquarien, Ausstellung von präparierten Tieren, etc., ist es eines der begehrtesten Museen in der Nähe von Irkutsk und ein absolutes „Muss“ während einer Städtereise in diese bemerkenswerte Stadt.

Hotels in Irkutsk

In der Nähe des Irkutsker Stadtzentrums befindet sich etwas versteckt zwischen Bäumen das 3-Sterne Hotel „Zvezda“.

Sehr großen Wert legt das Hotel auf eine angenehme Wohlfühlatmosphäre und eine ruhige Umgebung für die Gäste. Dementsprechend sind alle insgesamt 65 Zimmer hochwertig schallgedämmt.

In den Zimmern, in denen das WLAN kostenfrei genutzt werden kann, finden die Besucher neben einer Minibar, einem Schreibtisch und einem TV auch einen Haartrockner und einen Wasserkocher vor.

Der hoteleigene Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna und die hoteleigene Bar bieten auf ihre Art Möglichkeiten zum Entspannen an und runden so einen eindrucksvollen und ereignisreichen Tag perfekt ab.

Am nächsten Morgen erfreut ein kontinentales Frühstück die Gäste.

Das kleine Örtchen Listwjanka direkt am Baikalsee besitzt ein wahnsinnig charmantes 3-Sterne Hotel namens „Krestovaya Pad“.

Bereits mit seiner Außenansicht aus hölzernen Verkleidungen strahlt das Hotel eine warmherzige Wohlfühlatmosphäre aus und wirkt mit dieser sehr anziehend auf die Gäste.

Ebenso wurde auch im Inneren Holz als Gestaltungsmaterial verwendet und gekonnt in Szene gesetzt.

Die 72 liebevoll eingerichteten Zimmer weisen einen Fernseher, ein Telefon, einen Wasserkocher, Hausschuhe und Pflegeprodukte auf. Es lässt den Hotelgästen an nichts fehlen.

Aufgrund seiner geringen Distanz von lediglich 50 Metern zum Baikalsee ist das Hotel sehr beliebt.

In dem hoteleigenen Restaurant „Cross Pad“ können sich die Gäste mit europäischer und sibirischer Küche von dem liebevollen Personal verwöhnen lassen. Hier wird morgens auch ein abwechslungsreiches Frühstück serviert.

Die hölzerne Terrasse lädt zum Sonnenbaden ein. Zudem können die Besucher auch in dem Hotel eine Massage oder einen Saunagang genießen.

Das Hotel „Krestovaya Pad“ ist wirklich ein außerordentlich schönes Örtchen zum Verweilen und lässt die Zeit ein wenig stillstehen.

Perfekt und harmonisch an die Philosophie der Insel Olchon und ihrer Bewohner angepasst präsentiert sich das Hotel „Villa Malina“ im Hauptort „Khuzhir“.

Das überwiegend mit hölzernen Elementen und Wänden gestaltete Hotel ist direkt am Strand gelegen. Viele Zimmer können so von ihrem Balkon aus einen grandiosen Blick auf den schönen Baikalsee genießen. 

Die Zimmer sind mit kostenfreiem WLAN, einem Kleiderschrank, einem eigenen Badezimmer mit Föhn und einem Wasserkocher ausgestattet.

Die hoteleigene Bar bietet zahlreiche Erfrischungsgetränke an, die zum Beispiel auf der Terrasse zu sich genommen werden können.

Das geschmackvolle, ausgewogene Frühstücksbuffet am Morgen versorgt die Hotelgäste bestens, sodass sie im Anschluss in die atemberaubende Vielfalt der Insel Olchon aufbrechen können.

Mitten im Zentrum von Irkutsk erstrahlt das von dem japanischen Architekten Shigeo Nakamura entworfene 4-Sterne Design-Boutique-Hotel „Sayen“.

Seiner Bezeichnung in Bezug auf das Design macht das Hotel alle Ehre.

Jede Räumlichkeit ist sehr elegant mit dunklen Möbeln gestaltet.

Inmitten der modernen, großzügigen insgesamt 25 Nichtraucherzimmer mit kostenfreiem WLAN, TV und Minibar schweben die Betten regelrecht aufgrund der stilvollen indirekten Beleuchtung.

Auch an den Decken wird die indirekte Beleuchtung harmonisch in Form einer großen Lichtvoute aufgegriffen und verleiht dem Raum so eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre, bei der jeder Gast ins Schwärmen gerät.

Besonders an dem Hotel ist auch der Wellnessbereich nach japanischer Tradition, in dem die Gäste ihre Seele baumeln lassen können.

Das Hotel „Sayen“ verfügt über zwei Restaurants namens „Kyoto“ und „Strizhi“, deren Speisekarte unter anderem geschmackvolle, japanische Gerichte enthält.

Im „Strizhi“ wird jeden Morgen ein stärkendes, reichhaltiges Frühstück serviert. 

Das Hotel „Sayen“ ist aufgrund seiner Lage ein perfekter Startpunkt für Erkundungen der bemerkenswerten Stadt Irkutsk.

Mittig zwischen dem Fluss Angara und dem Kirov Park befindet sich das namhafte 4-Sterne Hotel „Courtyard by Marriott Irkutsk City Center“.

Die Ausstattung der modern und farbenfroh gestalteten 208 Zimmer umfasst neben einem TV auch einen Kühlschrank, einen Safe, eine Klimaanlage und Zubehör für Kaffee und Tee.

Die Möbel sind alle in dunklem, edlem Holz ausgeführt.  

In dem Restaurant „Mestro Vstrechi“ wird jeden Morgen ein reichhaltiges amerikanisches Frühstücksbuffet angeboten. Den restlichen Tag über können die Gäste in diesem Restaurant verschiedene Gerichte der russischen und serbischen Küche verzehren.

In den Räumlichkeiten, die speziell für Tagungen und Konferenzen ausgelegt sind, können bis zu 300 Personen Platz finden.

Restaurants in Irkutsk

Das Restaurant „Kochevnik“

Um einen umwerfenden Eindruck von den Zeiten der sogenannten „Goldenen Herde“ zu erhalten, ist das Restaurant „Kochevnik“ eine ausgezeichnete Wahl.

Im Herzen von Irkutsk in einem geschichtsträchtigen Herrenhaus können die Besucher in zwei unterschiedlich nach mongolischem Stil gestalteten Räumlichkeiten eine Auswahl an mongolischen Gerichten genießen.

Der erste Raum wird als „Steppensaal“ bezeichnet und ist für 40 Personen ausgelegt. Der zweite Raum heißt „Kriegersaal“ und 30 Personen finden in diesem Platz.

Besonders erwähnenswert ist, dass in diesem Restaurant auch zwei separate, schön hergerichtete Räume für 6 bis 8 Personen reserviert werden können, um etwas privater speisen zu können.

Das Restaurant „Trapeznikov“

Das grandiose und edle Restaurant „Trapeznikov“ befindet sich inmitten von Irkutsk nur wenige Minuten vom Fluss Angara entfernt.

Hochwertig im Stil alter russischer Teestuben in den Farben Weiß und Blau eingerichtet, wirkt das Restaurant herzlich und einladend.

Im gesamten Restaurant kann kostenfreies WLAN genutzt werden.

Das freundliche Personal überreicht den Gästen, die in den unterschiedlichen Räumlichkeiten auf hölzernen und samtenen Stühlen und Sesseln Platz gefunden haben, die viel versprechende Speisekarte.

Aus einer Vielzahl an wirklich geschmackvollen Gerichten der klassischen russischen Küche kann gewählt werden.

Das Restaurant „Trapeznikov“ wird als das beste Restaurant der Stadt bezeichnet und ist definitiv einen Besuch wert.

Das Restaurant „Rassolnik“

Wundervoll wohnlich im Stil der sowjetischen Zeiten eingerichtet präsentiert sich das Restaurant „Rassolnik“ im Zentrum von Irkutsk in der Nähe des Flusses Angara.

Seine Eröffnung fand im Jahre 2012 statt.

Passend zur Einrichtung wird hier sowjetische und sibirische Küche von zuvorkommenden, authentisch gekleideten Bedienungen aufgetischt.

Nebenbei werden über eine Leinwand Filme aus der Sowjetzeit gezeigt. Auch die Bilder an den Wänden veranschaulichen diese sehr gut.

So lassen sich in diesem Restaurant wunderbar Hunger und Wissensdurst gleichermaßen stillen.

Die Insel Olchon

Wladiwostok

Im westlichen Zentrum des Baikalsees liegt die größte Insel namens „Olchon“ des bedeutenden sibirischen Gewässers. Insgesamt beherbergt der Baikalsee 26 Inseln.

Die Insel „Olchon“, auf der alles in Allem etwa 1700 Menschen, darunter hauptsächlich Burjaten, leben, befindet sich etwa 4,5 Stunden Fahrtzeit von der bekannten Stadt Irkutsk entfernt.

Bemerkenswert ist, dass die Insel bis 2005 nicht an das Stromnetz angebunden war, sondern nur über Generatoren Strom zu beziehen war.

Die Wasserversorgung allerdings findet bis heute noch, von den Einwohnern organisiert, direkt aus dem Baikalsee statt. 

Die atemberaubende, vielseitige Natur, die auf dieser Insel grenzenlos zu sein scheint, lässt jeden ihrer Besucher ins Schwärmen geraten.

Während auf der Ostseite der Insel eindrucksvolle Felsen von gigantischer Höhe zu bewundern sind, erstrecken sich auf der Westseite wunderschöne Sandstrände, die zur Erholung einladen. Getrennt werden diese beiden gegensätzlichen Bereiche von einem Wald in der Mitte der Insel.

Daher ist auch der Name sehr treffend gewählt. Aus dem Burjatischen übersetzt heißt „Olchon“ so viel wie „Wäldchen“.

Ebenfalls nahezu im Zentrum befindet sich der etwa 1000 Einwohner zählende Hauptort Olchons namens „Khuzhir“, der den Ausgangspunkt für die Unternehmungen, wie zum Beispiel Wandertouren zu dem berühmten, vor allem für die Burjaten heiligen Schamanenfelsen, auf der Insel darstellt.

Besonders begehrt ist ebenso die nördlichste Stelle der Insel „Olchon“ mit dem „Kap Mys Choboi“, einem weiteren heiligen Ort der Burjaten.

Sehr empfehlenswert ist zudem die täglich in den Abendstunden stattfindende, zweistündige Bootstour, während der ein atemberaubend schöner Sonnenuntergang genossen werden kann.

Gerade für naturbezogene, erholsame Tage bietet die noch nicht im Gesamten erschlossene und daher noch interessantere Insel „Olchon“ das ideale Reiseziel.

Sehenswürdigkeiten auf der Insel Olchon

Der atemberaubende Baikalsee

Der gigantische Baikalsee, übersetzt „Reicher See“, erstreckt sich in Form einer Mondsichel aus südlicher Richtung, ca. 100 Kilometer von der bekannten Stadt Irkutsk entfernt, etwa 636 Kilometer in nördliche Richtung. Seine Breite beträgt an der geringsten 27 Kilometer und an der größten Stelle 80 Kilometer. Mit seinen 1642 Metern Tiefe steht er weltweit auf Platz 1.

Die Forscher vermuten, dass der Baikalsee, der größte Süßwasser- und einzige offene Trinkwassersee der Erde, bereits seit 25 Millionen Jahren besteht.

Das Besondere an ihm ist, dass er jedes Jahr um etwa 2 Zentimeter wächst und viele wissenschaftliche Aussagen aus diesem Grund in Richtung einer Bildung eines neuen Ozeanes gehen.

Der Baikalsee trägt auch stolz die Bezeichnungen „Perle Sibiriens“ und „Blaues Herz Sibiriens“. Er beherbergt eine unglaubliche Vielfalt der Flora und Fauna, über 1000 beziehungsweise 1500 Arten, und zählt aus diesem Grund seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Besonders erwähnenswert ist die sogenannte Baikalrobbe, denn es wird vermutet, dass diese einst vom Polarmeer hier an den Baikalsee umgesiedelt ist.

Fast schon selbsterklärend führt er die Liste der beliebtesten Reiseziele in Sibirien an. Bequem ist der Baikalsee mit der Transsibirischen Eisenbahn erreichbar.

Staunen lässt er seine Besucher unter anderem aufgrund seiner Klarheit mit einer Sicht von bis zu etwa 40 Metern Tiefe.

Rund um den See werden das ganze Jahr über unterschiedliche Aktivitäten von Vogelbeobachtungs-Trips im Sommer bis Eisangeln im Winter angeboten.

Bestens eignet sich die größte Insel des Baikalsees namens „Olchon“ als Ausgangspunkt.  

Sehr beeindruckend ist der Baikalsee auch in den Wintermonaten, wenn er gefriert. Das Eis erreicht dann eine Dicke von bis zu 1,5 Metern und könnte dann sogar von einem Auto befahren werden.

Der atemberaubende Baikalsee sollte bei der Planung einer Reise durch Sibirien, zum Beispiel mit der Transsibirischen Eisenbahn, wirklich nicht vergessen werden. Vielmehr sollte er, gerade für Naturliebhaber, auf Platz 1 der zu besichtigenden Ortschaften stehen.

Der Schamanenfelsen

Der Schamanenfelsen Mys Burchan ist das beliebteste Ziel vieler Touristen, die nach Olchon reisen. Von dem Hauptort „Khuzhir“ aus sind die beiden gerne als „Mammutzähne“ bezeichneten Felsen in nur wenigen Minuten Fußweg zu erreichen.

Der Schamanenfelsen gehört zum Heiligtum der Burjaten. Hier wurden früher die Schamanenrituale zur Verehrung von Himmel und Erde und Flora und Fauna vollzogen.

Als Opfer für die Geister wurden bunte Stofffetzen an Holzpfählen befestigt und Steine aufeinander gelegt.

Diese sind auch heute noch erhalten und ragen in den blauen Himmel empor, der im schamanischen Glauben den Schöpfergott symbolisiert.

Der burjatische Brauch gibt vor, dass jeder Vorbeireisende an diesen Stellen ebenfalls einen Stein oder einen Stofffetzen als Symbol zur Verehrung der Götter ablegt beziehungsweise anbringt.

Das Kap Choboi

Ebenso wie der bekannte Schamanenfelsen ist auch der Kap Choboi ein heiliger Ort des burjatischen Glaubens.

Er befindet sich am nördlichsten Punkt der Insel Olchon und ist ausschließlich über unbefestigte Wege mit Geländewagen erreichbar.

An dieser Stelle treffen das sogenannte „kleine Meer“ und der atemberaubend große Baikalsee aufeinander. Ein wundervoller Ausblick von gigantischer Weite.  

Von Khuzhir aus werden täglich Ausflüge zum Kap Choboi angeboten. Ein Geländebus kutschiert die Touristen dann gekonnt zu diesem wunderschönen Ort.

Immer wieder werden kleine Zwischenstopps an wunderschönen Plätzen eingelegt, an denen sich an der vielseitigen Natur der Insel erfreut werden kann.  

Übersetzt heißt Choboi so viel wie „Reißzahn“. Die Form der dortigen Felsen macht dem Namen alle Ehre.

Aus einer anderen Perspektive gesehen vergleichen viele die Form auch mit dem Profil einer weiblichen Frau. Daher wird er auch als „jungfräulicher Felsen“ bezeichnet.

Eine Legende besagt, dass dieser Felsen einst eine lebendige Frau war, die von den Göttern aufgrund der Eifersucht ihres Ehegatten in Stein verwandelt wurde. Wenn Neid und Bosheit einmal die ganze Welt beherrschen werden, wird sich der Felsen in die ursprüngliche Frau zurück verwandeln.

Wladiwostok

Wladiwostok

Wladiwostok ist die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn in Russland und liegt von Moskau aus etwa 9.131 Kilometer entfernt.

Wladiwostok ist umgeben von der Amurbucht und der Ussuribucht des Japanischen Meeres, einem Randmeer des Pazifischen Ozeanes, und ist daher wirtschaftlich sehr gut gelegen.

Auf die Mitte des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt das Jahr 1859, ist der Bau der ersten Festung und des ersten Hafens von den Russen in diesem bereits seit 2000 v. Chr. bewohnten Gebiet verzeichnet.

Die Gründung Wladiwostoks, ins Deutsche mit „Beherrscher des Ostens“ übersetzt, ist auf das Jahr 1860 datiert und erhielt bereits 20 Jahre später das Stadtrecht.

Von großer Bedeutung für die Stadt und deren Einwohner war der am 19. Mai 1891 zelebrierte Spatenstich durch Zarewitsch Nikolai, den Sohn des Zaren, für den Bau der Transsibirischen Eisenbahn. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese fertig gestellt.

Zu Zeiten der Sowjet-Union bis 1990 war Wladiwostok für ausländische und auch sowjetische Bürger unzugänglich, da die Stadt den mächtigsten Stützpunk der Pazifik-Flotte darstellte.

Erst in den nachfolgenden Jahren transportierte die Transsibirische Eisenbahn uneingeschränkt alle Bürger nach Wladiwostok.

Heute beherbergt die Hauptstadt der Region Primorje knapp 600.000 Einwohner und gilt als kultureller, wirtschaftlicher und politischer Mittelpunkt des Ostens.

Im Zuge der Aufwertung der Stadt mittels einer 20 Milliarden US-Dollar schweren Investition für das 2012 stattgefundene Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsforum entstanden auch zwei beeindruckende Brücken namens „Goldene Brücke“ und „Russische Brücke“.

Stetig steigend empfängt Wladiwostok jedes Jahr eine Vielzahl an Touristen, die sich neben den beiden Brücken auch die wundervollen anderen Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien der Stadt bewundernd anschauen.

Die meisten reisen bequem mit der Transsibirischen Eisenbahn an.

Sehenswürdigkeiten in Wladiwostok

Die „Solotoi-Brücke“ und die „Russki-Brücke“

Die „Solotoi-Brücke“, oder auch „Goldene Brücke“ genannt führt in Wladiwostok von der Stadtmitte aus über die Hafenbucht „das Goldene Horn“ bis hin zum Stadtteil Tschurkina.

Ihre Eröffnung fand im Juli 2012 statt.

Sie wurde von den finanziellen Mitteln, die für die Aufwertung der Stadt für das Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsforum im Jahre 2012 zur Verfügung gestellt wurden, finanziert.

Während diesen Neubau-, Umbau-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde auch eine weitere Brücke, namens „Russki-Brücke“, errichtet, die eine Verbindung zwischen Wladiwostok und der Insel „Russki“ herstellt.

Bemerkenswert an ihr ist, dass sie die weltweit größte Stützweite von 1104 Metern besitzt. 

Beide Brücken wurden als Schrägseilbrücken ausgeführt, ähnlich der Golden Gate Bridge in San Francisco und sind demnach auch für Touristen sehr ansehnlich und interessant.

Museum der Geschichte des U-Boots C-56

Im Zentrum Wladiwostoks, am Ufer der Bucht „Das Goldene Horn“ befindet sich das U-Boot C-56, das im Zweiten Weltkrieg maßgebend zum Sieg der Sowjetunion beigetragen hat und für die Versenkung von insgesamt zehn Schiffen der Feinde verantwortlich ist.

In diesem U-Boot wurde im Jahre 1975 ein Museum eingerichtet, das über dessen Geschichte und die Entwicklung der Unterwasserkräfte der sowjetischen Pazifikflotte erzählt.

Aufgeteilt in sieben Abteilungen, durchläuft der Besucher das U-Boot C-56 und somit auch dessen Vergangenheit.

Die letzten drei Bereiche sind von größter Bedeutung für die Interessierten, da diese in ihrer ursprünglichen Ausstattung und Einrichtung nicht verändert wurden.

Die Pauluskirche

Die im Jahre 1907 nach den Entwürfen des deutschen Architekten Georg Junghändel im Stil der Neugotik errichtete Pauluskirche präsentiert sich als älteste Kirche Wladiwostoks.

Zwischen den Jahren 1935 und 1997 wurde die Pauluskirche entgegen ihres ursprünglichen Verwendungszwecks nicht als Glaubensstätte sondern als Militärmuseum der Pazifikflotte der Sowjetunion genutzt.

1997 schaffte es Pfarrer Brockmann aus Hamburg, der seit 1993 in Wladiwostok für  den Rückerhalt der Paulus-Kirche als Gotteshaus kämpfte, dass die Kirche wieder der von ihm erneut zusammengeführten lutherischen Gemeinde zugeteilt wurde und in ihr wieder Gottesdienste stattfinden konnten.

Als Dank an Pfarrer Brockmann wurde dieser 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

In den folgenden Jahren wurden notwendige Sanierungsarbeiten an der Kirche vorgenommen, sodass sie wieder in neuem Glanz erstrahlen konnte.

In den Jahren 2006 und 2008 beschenkten Australien und Deutschland die Pauluskirche jeweils mit einer Orgel. 

Mit ihrer Backsteinfassade und ihren weißen Wänden im Inneren, die mit dunklem Holz-Gebälk verziert sind, ist die Paulus-Kirche ein begehrtes und sehr sehenswertes Highlight für die Touristen.

Der Nikolai-Triumphbogen

Im Jahre 1891 reiste der Zarewitsch Nikolai, der Sohn und Nachfolger Alexanders III., anlässlich der Grundsteinlegung der berühmten Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok.

Ihm zu Ehren wurde der atemberaubend schöne Triumphbogen ganz in der Nähe der Bucht „das Goldene Horn“ in russisch-byzantinischem Stil erreichtet.

Aufgrund seiner Zerstörung durch die Kommunisten in den sowjetischen Zeiten, wurde er feierlich zum 135. Geburtstag Nikolais II. 2003 wieder aufgebaut.

Der majestätische, weiße mit bunten Details verzierte Triumphbogen ist ein Highlight für viele Touristen.

In dem Bogenschenkel, der in Richtung des Meeres zeigt, ist eine Ikone des Schutzpatrons der Seefahrer, Nikolai von Myra, platziert.

In Wladiwostok glauben die Einwohner an eine magische Kraft des Triumphbogens, die die Wünsche jener, die sich unter die Bögen stellen, erfüllt.

Hotels in Wladiwostok

In einer perfekten Lage, nur ein paar Meter von der gerne mit der Golden Gate Bridge verglichenen „Solotoi-Brücke“ entfernt präsentiert sich das 3-Sterne Hotel „Primorye“ in Wladiwostok.

Seine Gründung fand im Jahre 1964 statt.

Einige der 116 elegant und ausgesprochen gemütlich eingerichteten Zimmer bieten einen wunderschönen Ausblick auf die Brücke und die darunter befindliche Bucht namens „Goldenes Horn“.

Die Ausstattung der Zimmer beinhalten kostenfreies WLAN, ein Badezimmer mit kostenfreien Pflegeartikeln, einen Fernseher, ein Telefon und eine Minibar.

Morgens wird im hoteleigenen Restaurant mit dem Namen „Pizza-M“ das reichhaltige und köstliche Frühstück serviert.

Ebenfalls können in diesem Restaurant Gerichte der russischen und europäischen Küche verzehrt werden.

In dem Hotel „Primorye“ können Konferenzräume und das Business Center für geschäftliche Termine reserviert werden.

Die 24-Stunden-Rezeption steht unter anderem hierfür gerne zur Verfügung.  

Viele der Sehenswürdigkeiten Wladiwostoks, wie zum Beispiel das Lenin-Denkmal, sind von diesem Hotel aus ohne Umstände, bequem zu Fuß erreichbar.

Daher ist das Hotel sehr empfehlenswert und überzeugt seine Gäste immer wieder auf’s Neue.

Ganz in der Nähe der Amur-Bucht und somit einem Teil des Pazifischen Ozeans befindet sich das 4-Sterne Hotel „Azimut“.

Der Bahnhof und auch der Hafen sind gut zu Fuß zu erreichen.

Aufgrund der tollen Lage kann das Hotel seinen Gästen Zimmer mit Meerblick anbieten.

Seit seiner Eröffnung im Mai des Jahres 2015 präsentiert es sich mit seinen knapp 380 schallisolierten Zimmern, aufgeteilt in unterschiedliche Kategorien, als das größte Hotel der Stadt.

In den modern, geradlinig und klar eingerichteten Schlaf-Räumlichkeiten finden die Gäste komfortable Betten, einen Schreibtisch, einen Fernseher und selbstverständlich ein eigenes Badezimmer vor.

Im „Port Avenue“, dem hoteleigenen Restaurant können die Gäste aus der Speisekarte russische und internationale Speisen wählen.

Neben dem 24 Stunden geöffneten Fitnessbereich können auch die Konferenzräume mit kostenfreiem WLAN und modernster Ausstattung für Business-Meetings verwendet werden.

Mitten im Zentrum Wladiwostoks, im Geschäftsviertel der Stadt wurde 2015 das 4-Sterne Hotel „Astoria“ errichtet.

Aufgrund der Lage stellt es einen perfekten Ausgangsort zur Erkundung der Stadt dar.

Das Hotel erstreckt sich über 7 Stockwerke, auf denen die insgesamt 103 Zimmer unterschiedlicher Kategorien klimatisiert und sehr freundlich und komfortabel eingerichtet sind.

Zur Ausstattung jedes einzelnen Zimmers gehören ein Fernseher, ein Kühlschrank, ein Safe und eigenes Badezimmer mit Föhn und Pflegeartikeln.

Nicht zu vergessen ist das WLAN, das überall im Hotel kostenfrei genutzt werden kann. 

In dem sich modern, großzügig und einladend präsentierenden Hotelrestaurant „Ogonek“ im Loft-Charakter können sich die Gäste nach Belieben mit köstlichen Gerichten der europäischen Küche verwöhnen lassen.

Jeden Morgen wird hier auch ein vielseitiges Frühstück serviert.

Das Hotel "Lotte" befindet sich in der besten Gegend von Wladiwostok, dem Stadtzentrum und Nahe der berühmten Schrägseilbrücke "Russki-Brücke", welche zu den atemberaubenden Russki Inseln führt.

Es liegt auch sehr nah am Hafen.

In der 12. Etage vom Hotel kann man sich auf einen herrlichen Blick auf die Stadt freuen und sich bei einem Drink in der Pacific Sky Bar daran amüsieren, vor allem bei Dunkelheit.

Ansonsten findet man gleich zwei Restaurants im Haus, eines mit europäischer Küche und eins, das koreanische Gerichte anbietet.

Geschäfte finden Sie hier auch mit vielen interessanten Souvenirs, Kunstwerken und Schmuck.

Die Zimmer sind alle sehr modern eingerichtet und verfügen über eine Minibar, einer Klimaanlage, Sat-TV und einer eigenen Badewanne.

Es bietet seinen Gästen auch verschiedene Einrichtungen, wie Fitnesscenter, ein luxuriöses Spa-Center mit großem Pool und Sauna an.

Restaurants in Wladiwostok

Das Restaurant „Ogonek“

Das Restaurant „Ogonek“, auf der ersten Etage des Hotels „Astoria“ gelegen, ist ein ganz beeindruckendes Restaurant.

Beeindruckend vor allem daher, dass es sehr großen Wert auf frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel legt und somit den Gästen Speisen serviert, die den menschlichen Körper stärken und gesund und fit halten.

Ebenso ist die Umweltfreundlichkeit für das Restaurant ein wichtiges Kriterium.

Dies spiegelt sich auch in der fantastischen Gestaltung des Innenbereichs wieder.

Sehr bemerkenswert ist auch die offen gestaltete Küche, die den Besuchern ermöglicht, zuzusehen, wie ihr bestelltes Gericht aus der asiatischen und europäischen Küche frisch zubereitet wird.

Gerade für Menschen, die dieselben Ansichten vertreten, ist das Restaurant „Ogonek“ einzigartig und wird von ihnen gerne besucht und weiter empfohlen.

Das Restaurant „Michelle“

Hoch über den Dächern von Wladiwostok mit Blick über die berühmte Bucht „das Goldene Horn“ befindet sich das Restaurant „Michelle“ auf der siebten Etage des Geschäftshauses namens „Dina“.

Sehr beliebt ist das Restaurant für seine außergewöhnlichen Speisen der nationalen sowie internationalen Küche.

Die Räumlichkeiten sind in warmen Farben gestaltet und wirken sehr einladend und freundlich.

Insgesamt können 56 Gäste den atemberaubenden Ausblick über die Stadt während des Essens und Trinkens genießen.

Das Restaurant „Michelle“ stellt definitiv ein Highlight in der Gastronomie dar und gilt für viele als ein Ort zur Beruhigung, Entspannung und Verwöhnung.

Dies ist mit ein Grund dafür, dass das Restaurant während eines Urlaubes auch mehrmals besucht wird.

Das Café-Restaurant „Nostalgia“

Inmitten Wladiwostoks, mit ziemlich gleicher Entfernung zur Bucht „das Goldene Horn“ und der Amur-Bucht befindet sich das, eine wundervolle Wohlfühlatmosphäre bietende, Café-Restaurant „Nostalgia“.

Die Einrichtung und Gestaltung der Räumlichkeiten wurden passend zum Namen gewählt und bescheren auch den Augen der Gäste ein glückliches und angenehmes Strahlen.

So fühlen sich die Gäste in die einstigen Zarenzeiten zurückversetzt. 

Hier können die Besucher exzellente russische Küche speisen.

Auf der Speisekarte sind die beliebten Gerichte wie zum Beispiel der berühmte Borschtsch, Lachseintopf mit Champignons und die Fischsuppe „Ukha“ aufgeführt. 

An den Abenden wird die Stimmung im Restaurant mit wohlklingender Live-Musik versüßt.

2019 Newa Reisen | Beratung + Buchung von Russlandreisen und Touren
Unser Internetauftritt benutzt Cookies, um Ihnen das bestmögliche Ergebnisse zu bieten. Mehr lesen
verstanden