Informationen zum Thema Corona und Reisen

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Liebe Gäste,

wir bedauern, dass die Situation mit dem Coronavirus Ihre Reisepläne zunichte gemacht hat. Reisen gehört zu den schönsten Dingen im Leben und wir alle warten und hoffen auf bessere Zeiten. Wir sind Ihr Partner und Freund und auch wir versuchen das Beste in dieser außergewöhnlichen Situation zu machen.

Hiermit möchten wir Sie über alles Notwendige im Bezug auf Coronavirus informieren.

 

1.) Wir möchten uns bedanken:

Erst einmal ein großes und aufrichtiges Dankeschön an alle Gäste.

Ca. 65% aller unserer Gäste haben umgebucht bzw. sind mit einer Umbuchung einverstanden. Das freut uns und Sie unterstützen uns sehr! Herzlichen Dank! 

Aber auch ein Dankeschön an die 35% unserer Gäste, die uns für die Erstattung des Flugpreises Zeit gegeben haben bzw. immer noch geben.

Wie Sie wissen, erfolgen die Auszahlungen der Airlines leider sehr schleppend (siehe mehr unter Punkt 4).

 

2.) Wie geht es Newa Reisen:

Es geht uns gut. Die schwierigen Monate liegen nun zum Glück hinter uns. Wir haben mittlerweile den Großteil aller gebuchten und nicht durchgeführten Reisen mit allen Leistungen rückabgewickelt, umgebucht oder storniert (dazu siehe Punkt 4.)

Es war eine Lawine an Arbeit und ich bedanke mich hiermit bei allen meinen fleißigen Mitarbeitern. Auch in dieser Zeit waren und sind wir für unsere Gäste immer stets erreichbar.

Unsere Partner und Freunde in Russland zu denen wir ständig Kontakt haben, haben diese Zeit ebenso überstanden und wir konzentrieren uns jetzt gemeinsam auf das Jahr 2021. Neue Reisetermine für 2021 sind bereits ausgeschrieben.

 

3.) Erstattungen seitens Newa Reisen:

Reisen ohne Flug:

Hier haben wir sofort 100% der geleisteten Zahlungen an unsere Gäste erstattet.

Reisen mit Flug:

Wir haben Anzahlungen für nicht erbrachte Leistungen (wie Service in Russland, Hotels, Theater usw.) an alle Gäste sofort erstattet. Einzige Leistung, bei der die Erstattung gedauert hat oder noch dauert ist der Flug, da die Auszahlungen der Airlines sehr schleppend erfolgen. (mehr dazu siehe unter Flug)

Visum:

Das Konsulat der Russischen Föderation erstattet die Visagebühren leider nicht. Für Gäste, die umbuchen und das Visum bereits beantragt haben, werden wir das neue Visum kostenlos beantragen, sodass Sie als Gast keine Verluste haben.

Flug:

Anders wie einige Veranstalter, die sich der Verantwortung entziehen, vermitteln wir den Flug nicht, sondern inkludieren den Flug aus Kundenfreundlichkeit in das Reisepaket.

Lufthansa hat mittlerweile für fast alle nicht durchgeführten Flüge die Kosten erstattet. So haben wir entsprechend auch an alle unsere Gäste, die mit Lufthansa fliegen sollten und nicht umbuchen wollten, nun alles erstattet.

Austrian Airlines und Swiss haben bereits alle Erstattungen durchgeführt. Auch hier haben wir an unsere Gäste ebenso alles erstattet.

Aeroflot ist unser einziges und großes Sorgenkind was Erstattungen angeht. Hier kämpfen wir um die Erstattungen. Dafür hat die Aeroflot sehr gute Umbuchungsbedingungen:

Auf der Internetseite von Aeroflot kann man jederzeit einen Voucher beantragen der für 3 Jahre gültig ist und diesen bei einer neuen Flugbuchung verrechnen. Sie können sogar ohne uns in Eigenregie auf beliebige Flugziele auf der ganzen Welt (über das Drehkreuz Moskau) umbuchen. Hierfür benötigen Sie Ihre Ticketnummer, die auf der Flugbestätigung zu entnehmen ist. So eine Umbuchung steht Ihnen jederzeit frei. Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns eine neue Reise buchen. Aber Sie können das auf der Internetseite von Aeroflot auch jederzeit unabhängig von uns tun. 

https://www.aeroflot.ru/feedback/questions/ticket/virtual_vouchers?_preferredLanguage=en

Weitere Sicherheit für Sie als Gast:

Ein Gutschein/Zahlungsbestätigung eines Reiseveranstalters für die geleistete Zahlung erhält eine staatliche Garantie bis zum vollen Reisewert. Somit haben Sie als Gast kein Risiko, wenn Sie uns zur Erstattung weiter Zeit geben. Und wir haben auch nicht vor, Insolvent zu gehen.

Link:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/reisebranche-gutscheinloesung-1755506

 

4.) Aktuelles über Russland

  • Lehrer, Soldaten und Risikogruppen werden bereits geimpft. Die Impfung der breiten Bevölkerung beginnt bereits ab Dezember 2020.
  • Russland hat ein neues Medikament gegen Covid-19 auf den Markt gebracht. Name: Coronavir. Es ist bereits gegen Rezept in Apotheken erhältlich.
  • Allerdings hat die Aeroflot vorsorglich und aus wirtschaftlichen Gründen alle Flüge ab Deutschland nach Russland bis zum 28.03.2021 gestrichen.

Auf Grund der aktuellen Situation und für eine sorgenfreie Reise mit Impfstoffverfügbarkeit, empfehlen wir allen Gästen auf den Sommer 2021 umzubuchen.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise nach Russland entnehmen Sie bitte auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/russischefoederation-node/russischefoederationsicherheit/201536

 

5.) Die weitere Entwicklung beim Impfstoff

  • Die ersten Impfstoffe werden in Deutschland und EU gegen Jahresende 2020 erwartet.
  • Die EU hat sich bereits jetzt mehrere Hundert Millionen Dosen bei versch. Herstellern gesichert. z.B.:

300 Mil. Beim franz. Unternehmen Sanofi
400 Mil. bei AstraZeneca
350 Mil. bei Biontech und Pfizer
Und weitere.

  • Wir haben über 180 Impfstoffprojekte auf der Welt. Mindestens 10 Projekte davon sind in der letzten Phase - es steckt eine noch nie da gewesene Energie dahinter.
  • Ab November haben wir die erste mögliche Zulassung (gemäß Impfstoffhersteller Biontech und AstraZeneca). Weitere könnten sicherlich im Monats- oder gar Wochentakt folgen.
  • Die Massenproduktion mehrerer Hersteller ist bereits im vollen Gange. Immer mehr Werke werden auf für die Produktion der Corona-Impfstoffe umgerüstet. Z.B. übernimmt Biontech eine Produktionsanlage des Pharmariesen Novartis in Marburg. Einfach so würde man in der Masse sicherlich nicht produzieren.
  • Man ist optimistisch, dass langsam beginnend ab Jahresanfang bis Mitte 2021 in Europa und Deutschland der Impfstoff der breiten Bevölkerung zur Verfügung steht.

Fazit:

Für unsere Reisen die zum größtenteils erst im Sommer 2021 stattfinden, ist der Zeitplan also optimal. Bis dahin soll der Impfstoff allen zugängig werden.

Experten wie Dr. Zinn und auch der österreichische Bundeskanzler Kurz sind optimistisch, dass wir im nächsten Sommer zurück zur Normalität finden: Bericht

 

6.) Impfstoff in Russland

Russland sieht sich beim Thema Impfstoff vorn und hat bereits eine Vorabzulassung hinter sich. 40.000 Freiwilligen wird/wurde der Impfstoff verabreicht. Risikogruppen, Ärzte, Soldaten werden bereits geimpft. Ab Dezember startet die Impfung in der breiten Bevölkerung.

Die aktuell ausgeübte Kritik darf nicht auf die tatsächliche Qualität projiziert werden. Der zugelassene Impfstoff soll Ende Oktober Ergebnisse bringen. Bericht

Für Russland ist eine gut funktionierende Wirtschaft ein sehr wichtiges Kriterium. Ein entsprechend sicherer und funktionierender Impfstoff hat daher alleroberste Priorität. Man ist sich in Sachen Impfstoff sicher. Russland möchte noch in diesem Jahr mit den Massenimpfungen beginnen.

Mehrere Länder wie Mexiko, Brasilien, Indien kaufen und produzieren bereits den russischen Impfstoff.

Trotzt Russlands Größe (größtes Land der Welt) ist die Bevölkerungszahl verhältnismäßig gering. Russland wird vermutlich nicht lange benötigen um den nötigen Teil der Bevölkerung zu impfen. Zudem wenn man mit den Impfungen so früh beginnt, könnte man locker noch weit vor dem Sommer mit der geplanten Massenimpfung durch sein.

Zum Vergleich: Die USA hat sich zum Ziel den Monat April als Ziel gesetzt. Bis dahin soll der Impfstoff für jedermann verfügbar sein.

Bevölkerungszahl zum Vergleich:

328 Mil. = USA
146 Mil. = Russland
  83 Mil. = Deutschland

Fazit:

Wenn also das Abflugland (z.B. Deutschland) und das Land wohin man fliegt (Russland) mit der geplanten Massenimpfung beiderseits gut vorangekommen sind, ist dies ein doppelter Effekt und wird Reisen untereinander erst recht möglich machen.

 

7.) Thema Infektionszahlen, die gefürchtete 2. Welle

Lassen Sie sich von den aktuellen Neuinfektionen in Europa nicht entmutigen. Die berüchtigte 2. Corona Welle ist, wenn man die hinter uns liegenden Pandemien anschaut, normal. Sollten wir tatsächlich in einer 2. Welle sein, so dauerte sie stets wenige Monate.

Das Interessante ist, dass trotz der steigenden Infektionszahlen, die Sterberate in den europäischen Ländern deutlich geringer ausfällt als vergleichsweise im März.

Man muss auch berücksichtigen, dass wir deutlich mehr testen als noch im März. Würden wir im März testen wie heute, hätten wir sicherlich eine fünfstellige Zahl der Neuinfektionen.

Die Infektionszahlen werden in Europa sicherlich im Herbst bis Winter ansteigen, jedoch hat dies nichts mit Reisen im nächsten Sommer 2021 zu tun. Wir dürfen das Aktuelle auf keinen Fall auf die Zukunft projizieren. Bis dahin haben wir noch definitiv genügend Zeit, und wir haben sehr wahrscheinlich ab Jahresbeginn den langersehnten Impfstoff, deutlich bessere und schnellere Tests, Medikamente und mehr Wissen.

 

8.) Thema Immunität

In einigen Ländern und vor allem Metropolen beobachten die Wissenschaftler eine beträchtliche Immunisierung nach einer überstandenen Infektion.

Moskau: 12% (Stand Juni)
New York: 15% (Stand Juni)
Delhi: 25% (Stand Juli)
Manaus (Brasilien): ca. 60% (Stand September)

Einen Bericht zum Thema Herdenimmunität in der brasilianischen Metropolen Manaus finden Sie hier.

Viele Experten sind der Meinung, dass anstatt einer angestrebten Herdenimmunität von 60% bereits 20 – 30 % ausreichen um die Infektionsketten zu unterbinden. Oft sind diese ersten 20% der Menschen, die sich in den Metropolen anstecken Pendler, die im Alltag mehr unterwegs sind.

Fazit: Gepaart mit dem Impfstoff wird diese vorhandene Immunität der Eindämmung des Virus ebenfalls beitragen.

 

9.) Einige Fakten und Indikatoren auf die weitere Entwicklung

Ein Indikator, dass trotz fehlendem Impfstoff, das Virus an Stärke verliert bzw. sogar eine gewisse Immunität heranreift, sind die sinkenden Zahlen in den Hotspot-Ländern Brasilien, Südafrika und Indien. (siehe Diagramm weiter unten).

Wir erinnern uns an die Nachrichten mit täglichen Rekorden an Neuinfektionen in diesen Ländern.

Der Rückgang der Neuinfektionen gerade in diesen 3 Ländern - trotz steigender Tests - ist ein klares Indiz, dass dem Coronavirus langsam die „Puste ausgeht“. Es könnte durchaus auch mit der erworbenen Immunität zumindest in den Metropolen dieser Länder zusammenhängen.

Ein weiteres Beispiel, dass wir gegen das Virus die Oberhand haben:

Im April dieses Jahres hieß es noch, dass Reisen im Sommer 2020 nicht möglich sein werden. Und doch waren sie zumindest in der EU möglich. Und das ohne Impfstoff. Wir konnten selbst in dieser Zeit dem Virus trotzen.

Fazit:

Es ist wie so oft eine schmale Gratwanderung. Entweder bekommt das Virus die Oberhand oder wir. Der Impfstoff wird die Waage schlussendlich und deutlich zu unserem Gunsten kippen. Der Effekt wird mit unseren neu gelernten Verhaltensregeln und mit der neuen Waffe, die neu ins Spiel kommt, deutlich spürbar sein. Wenn zudem noch der Sommereffekt hinzukommt, stehen die Chancen auf Sommerreisen besonders gut.

10.) Wir sind auf einem guten Weg

Allein AstraZeneca möchte bis Sommer 2021 ganze 2 Milliarden Impfdosen produzieren.

Nur um zu verstehen, was 2 Milliarden für eine Zahl ist:

Jeder in Deutschland (83 Millionen an Bevölkerung) könnte sich bis Sommer 2021 allein von AstraZeneca 24 x mal impfen lassen - Natürlich wird der Impfstoff unter den Staaten verteilt.

Biontech und Pfizer möchten 1,3 Milliarden bis Jahresende 2021 produzieren. Johnson & Johnson möchte 1 Milliarde bis Jahresende 2021 produzieren. Dies waren nur 3 Hersteller! Wir haben viele weitere.

Aber der Impfstoff ist nicht unsere einzige Waffe gegen Covid-19. Es werden Medikamente kommen, Tests werden schneller, besser verfügbar, günstiger, genauer und anerkannter. Gerade die Corona-Tests haben ein beträchtliches Potential, Reisen wieder möglich zu machen.

Der Sommer 2021 wird definitiv anders sein als der Sommer 2020, obwohl in der EU die Reisen bereits möglich waren.

Experten wie Dr. Zinn und auch der österreichische Bundeskanzler Kurz sind optimistisch, dass wir im nächsten Sommer zurück zur Normalität finden: Bericht

Wir hoffen, wir konnten unseren Mut und Optimismus an Sie weitergeben. Wir sind Ihr Freund und Partner und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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