Wladiwostok Informationen

Reiseinformationen Wladiwostok

Einer der größten Seehäfen in Fernost, der Hauptstützpunkt der Pazifikflotte.

Wladiwostok

Wladiwostok ist die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn in Russland und liegt von Moskau aus etwa 9.131 Kilometer entfernt.

Wladiwostok ist umgeben von der Amurbucht und der Ussuribucht des Japanischen Meeres, einem Randmeer des Pazifischen Ozeanes, und ist daher wirtschaftlich sehr gut gelegen.

Auf die Mitte des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt das Jahr 1859, ist der Bau der ersten Festung und des ersten Hafens von den Russen in diesem bereits seit 2000 v. Chr. bewohnten Gebiet verzeichnet.

Die Gründung Wladiwostoks, ins Deutsche mit „Beherrscher des Ostens“ übersetzt, ist auf das Jahr 1860 datiert und erhielt bereits 20 Jahre später das Stadtrecht.

Von großer Bedeutung für die Stadt und deren Einwohner war der am 19. Mai 1891 zelebrierte Spatenstich durch Zarewitsch Nikolai, den Sohn des Zaren, für den Bau der Transsibirischen Eisenbahn. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese fertig gestellt.

Zu Zeiten der Sowjet-Union bis 1990 war Wladiwostok für ausländische und auch sowjetische Bürger unzugänglich, da die Stadt den mächtigsten Stützpunk der Pazifik-Flotte darstellte.

Erst in den nachfolgenden Jahren transportierte die Transsibirische Eisenbahn uneingeschränkt alle Bürger nach Wladiwostok.

Heute beherbergt die Hauptstadt der Region Primorje knapp 600.000 Einwohner und gilt als kultureller, wirtschaftlicher und politischer Mittelpunkt des Ostens.

Im Zuge der Aufwertung der Stadt mittels einer 20 Milliarden US-Dollar schweren Investition für das 2012 stattgefundene Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsforum entstanden auch zwei beeindruckende Brücken namens „Goldene Brücke“ und „Russische Brücke“.

Stetig steigend empfängt Wladiwostok jedes Jahr eine Vielzahl an Touristen, die sich neben den beiden Brücken auch die wundervollen anderen Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien der Stadt bewundernd anschauen.

Die meisten reisen bequem mit der Transsibirischen Eisenbahn an.

Sehenswürdigkeiten in Wladiwostok

Die „Solotoi-Brücke“ und die „Russki-Brücke“

Die „Solotoi-Brücke“, oder auch „Goldene Brücke“ genannt führt in Wladiwostok von der Stadtmitte aus über die Hafenbucht „das Goldene Horn“ bis hin zum Stadtteil Tschurkina.

Ihre Eröffnung fand im Juli 2012 statt.

Sie wurde von den finanziellen Mitteln, die für die Aufwertung der Stadt für das Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsforum im Jahre 2012 zur Verfügung gestellt wurden, finanziert.

Während diesen Neubau-, Umbau-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde auch eine weitere Brücke, namens „Russki-Brücke“, errichtet, die eine Verbindung zwischen Wladiwostok und der Insel „Russki“ herstellt.

Bemerkenswert an ihr ist, dass sie die weltweit größte Stützweite von 1104 Metern besitzt. 

Beide Brücken wurden als Schrägseilbrücken ausgeführt, ähnlich der Golden Gate Bridge in San Francisco und sind demnach auch für Touristen sehr ansehnlich und interessant.

Museum der Geschichte des U-Boots C-56

Im Zentrum Wladiwostoks, am Ufer der Bucht „Das Goldene Horn“ befindet sich das U-Boot C-56, das im Zweiten Weltkrieg maßgebend zum Sieg der Sowjetunion beigetragen hat und für die Versenkung von insgesamt zehn Schiffen der Feinde verantwortlich ist.

In diesem U-Boot wurde im Jahre 1975 ein Museum eingerichtet, das über dessen Geschichte und die Entwicklung der Unterwasserkräfte der sowjetischen Pazifikflotte erzählt.

Aufgeteilt in sieben Abteilungen, durchläuft der Besucher das U-Boot C-56 und somit auch dessen Vergangenheit.

Die letzten drei Bereiche sind von größter Bedeutung für die Interessierten, da diese in ihrer ursprünglichen Ausstattung und Einrichtung nicht verändert wurden.

Die Pauluskirche

Die im Jahre 1907 nach den Entwürfen des deutschen Architekten Georg Junghändel im Stil der Neugotik errichtete Pauluskirche präsentiert sich als älteste Kirche Wladiwostoks.

Zwischen den Jahren 1935 und 1997 wurde die Pauluskirche entgegen ihres ursprünglichen Verwendungszwecks nicht als Glaubensstätte sondern als Militärmuseum der Pazifikflotte der Sowjetunion genutzt.

1997 schaffte es Pfarrer Brockmann aus Hamburg, der seit 1993 in Wladiwostok für  den Rückerhalt der Paulus-Kirche als Gotteshaus kämpfte, dass die Kirche wieder der von ihm erneut zusammengeführten lutherischen Gemeinde zugeteilt wurde und in ihr wieder Gottesdienste stattfinden konnten.

Als Dank an Pfarrer Brockmann wurde dieser 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

In den folgenden Jahren wurden notwendige Sanierungsarbeiten an der Kirche vorgenommen, sodass sie wieder in neuem Glanz erstrahlen konnte.

In den Jahren 2006 und 2008 beschenkten Australien und Deutschland die Pauluskirche jeweils mit einer Orgel. 

Mit ihrer Backsteinfassade und ihren weißen Wänden im Inneren, die mit dunklem Holz-Gebälk verziert sind, ist die Paulus-Kirche ein begehrtes und sehr sehenswertes Highlight für die Touristen.

Der Nikolai-Triumphbogen

Im Jahre 1891 reiste der Zarewitsch Nikolai, der Sohn und Nachfolger Alexanders III., anlässlich der Grundsteinlegung der berühmten Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok.

Ihm zu Ehren wurde der atemberaubend schöne Triumphbogen ganz in der Nähe der Bucht „das Goldene Horn“ in russisch-byzantinischem Stil erreichtet.

Aufgrund seiner Zerstörung durch die Kommunisten in den sowjetischen Zeiten, wurde er feierlich zum 135. Geburtstag Nikolais II. 2003 wieder aufgebaut.

Der majestätische, weiße mit bunten Details verzierte Triumphbogen ist ein Highlight für viele Touristen.

In dem Bogenschenkel, der in Richtung des Meeres zeigt, ist eine Ikone des Schutzpatrons der Seefahrer, Nikolai von Myra, platziert.

In Wladiwostok glauben die Einwohner an eine magische Kraft des Triumphbogens, die die Wünsche jener, die sich unter die Bögen stellen, erfüllt.

Hotels in Wladiwostok

In einer perfekten Lage, nur ein paar Meter von der gerne mit der Golden Gate Bridge verglichenen „Solotoi-Brücke“ entfernt präsentiert sich das 3-Sterne Hotel „Primorye“ in Wladiwostok.

Seine Gründung fand im Jahre 1964 statt.

Einige der 116 elegant und ausgesprochen gemütlich eingerichteten Zimmer bieten einen wunderschönen Ausblick auf die Brücke und die darunter befindliche Bucht namens „Goldenes Horn“.

Die Ausstattung der Zimmer beinhalten kostenfreies WLAN, ein Badezimmer mit kostenfreien Pflegeartikeln, einen Fernseher, ein Telefon und eine Minibar.

Morgens wird im hoteleigenen Restaurant mit dem Namen „Pizza-M“ das reichhaltige und köstliche Frühstück serviert.

Ebenfalls können in diesem Restaurant Gerichte der russischen und europäischen Küche verzehrt werden.

In dem Hotel „Primorye“ können Konferenzräume und das Business Center für geschäftliche Termine reserviert werden.

Die 24-Stunden-Rezeption steht unter anderem hierfür gerne zur Verfügung.  

Viele der Sehenswürdigkeiten Wladiwostoks, wie zum Beispiel das Lenin-Denkmal, sind von diesem Hotel aus ohne Umstände, bequem zu Fuß erreichbar.

Daher ist das Hotel sehr empfehlenswert und überzeugt seine Gäste immer wieder auf’s Neue.

Ganz in der Nähe der Amur-Bucht und somit einem Teil des Pazifischen Ozeans befindet sich das 4-Sterne Hotel „Azimut“.

Der Bahnhof und auch der Hafen sind gut zu Fuß zu erreichen.

Aufgrund der tollen Lage kann das Hotel seinen Gästen Zimmer mit Meerblick anbieten.

Seit seiner Eröffnung im Mai des Jahres 2015 präsentiert es sich mit seinen knapp 380 schallisolierten Zimmern, aufgeteilt in unterschiedliche Kategorien, als das größte Hotel der Stadt.

In den modern, geradlinig und klar eingerichteten Schlaf-Räumlichkeiten finden die Gäste komfortable Betten, einen Schreibtisch, einen Fernseher und selbstverständlich ein eigenes Badezimmer vor.

Im „Port Avenue“, dem hoteleigenen Restaurant können die Gäste aus der Speisekarte russische und internationale Speisen wählen.

Neben dem 24 Stunden geöffneten Fitnessbereich können auch die Konferenzräume mit kostenfreiem WLAN und modernster Ausstattung für Business-Meetings verwendet werden.

Mitten im Zentrum Wladiwostoks, im Geschäftsviertel der Stadt wurde 2015 das 4-Sterne Hotel „Astoria“ errichtet.

Aufgrund der Lage stellt es einen perfekten Ausgangsort zur Erkundung der Stadt dar.

Das Hotel erstreckt sich über 7 Stockwerke, auf denen die insgesamt 103 Zimmer unterschiedlicher Kategorien klimatisiert und sehr freundlich und komfortabel eingerichtet sind.

Zur Ausstattung jedes einzelnen Zimmers gehören ein Fernseher, ein Kühlschrank, ein Safe und eigenes Badezimmer mit Föhn und Pflegeartikeln.

Nicht zu vergessen ist das WLAN, das überall im Hotel kostenfrei genutzt werden kann. 

In dem sich modern, großzügig und einladend präsentierenden Hotelrestaurant „Ogonek“ im Loft-Charakter können sich die Gäste nach Belieben mit köstlichen Gerichten der europäischen Küche verwöhnen lassen.

Jeden Morgen wird hier auch ein vielseitiges Frühstück serviert.

Das Hotel "Lotte" befindet sich in der besten Gegend von Wladiwostok, dem Stadtzentrum und Nahe der berühmten Schrägseilbrücke "Russki-Brücke", welche zu den atemberaubenden Russki Inseln führt.

Es liegt auch sehr nah am Hafen.

In der 12. Etage vom Hotel kann man sich auf einen herrlichen Blick auf die Stadt freuen und sich bei einem Drink in der Pacific Sky Bar daran amüsieren, vor allem bei Dunkelheit.

Ansonsten findet man gleich zwei Restaurants im Haus, eines mit europäischer Küche und eins, das koreanische Gerichte anbietet.

Geschäfte finden Sie hier auch mit vielen interessanten Souvenirs, Kunstwerken und Schmuck.

Die Zimmer sind alle sehr modern eingerichtet und verfügen über eine Minibar, einer Klimaanlage, Sat-TV und einer eigenen Badewanne.

Es bietet seinen Gästen auch verschiedene Einrichtungen, wie Fitnesscenter, ein luxuriöses Spa-Center mit großem Pool und Sauna an.

Restaurants in Wladiwostok

Das Restaurant „Ogonek“

Das Restaurant „Ogonek“, auf der ersten Etage des Hotels „Astoria“ gelegen, ist ein ganz beeindruckendes Restaurant.

Beeindruckend vor allem daher, dass es sehr großen Wert auf frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel legt und somit den Gästen Speisen serviert, die den menschlichen Körper stärken und gesund und fit halten.

Ebenso ist die Umweltfreundlichkeit für das Restaurant ein wichtiges Kriterium.

Dies spiegelt sich auch in der fantastischen Gestaltung des Innenbereichs wieder.

Sehr bemerkenswert ist auch die offen gestaltete Küche, die den Besuchern ermöglicht, zuzusehen, wie ihr bestelltes Gericht aus der asiatischen und europäischen Küche frisch zubereitet wird.

Gerade für Menschen, die dieselben Ansichten vertreten, ist das Restaurant „Ogonek“ einzigartig und wird von ihnen gerne besucht und weiter empfohlen.

Das Restaurant „Michelle“

Hoch über den Dächern von Wladiwostok mit Blick über die berühmte Bucht „das Goldene Horn“ befindet sich das Restaurant „Michelle“ auf der siebten Etage des Geschäftshauses namens „Dina“.

Sehr beliebt ist das Restaurant für seine außergewöhnlichen Speisen der nationalen sowie internationalen Küche.

Die Räumlichkeiten sind in warmen Farben gestaltet und wirken sehr einladend und freundlich.

Insgesamt können 56 Gäste den atemberaubenden Ausblick über die Stadt während des Essens und Trinkens genießen.

Das Restaurant „Michelle“ stellt definitiv ein Highlight in der Gastronomie dar und gilt für viele als ein Ort zur Beruhigung, Entspannung und Verwöhnung.

Dies ist mit ein Grund dafür, dass das Restaurant während eines Urlaubes auch mehrmals besucht wird.

Das Café-Restaurant „Nostalgia“

Inmitten Wladiwostoks, mit ziemlich gleicher Entfernung zur Bucht „das Goldene Horn“ und der Amur-Bucht befindet sich das, eine wundervolle Wohlfühlatmosphäre bietende, Café-Restaurant „Nostalgia“.

Die Einrichtung und Gestaltung der Räumlichkeiten wurden passend zum Namen gewählt und bescheren auch den Augen der Gäste ein glückliches und angenehmes Strahlen.

So fühlen sich die Gäste in die einstigen Zarenzeiten zurückversetzt. 

Hier können die Besucher exzellente russische Küche speisen.

Auf der Speisekarte sind die beliebten Gerichte wie zum Beispiel der berühmte Borschtsch, Lachseintopf mit Champignons und die Fischsuppe „Ukha“ aufgeführt. 

An den Abenden wird die Stimmung im Restaurant mit wohlklingender Live-Musik versüßt.

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